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  • Livestream-Festversammlung in Potsdam in Echtzeit miterleben

    Livestream

    Die Versammlung 2024 in Echtzeit miterleben

    Der Nobel-Vortrag handelt von winzigen molekularen Maschinen, der Leopoldina-Vortrag zeigt, wie Mikroben im arktischen Eis den Klimawandel anheizen und die Eröffnungsfeier lockt mit spannenden Beiträgen, Musik und der Verleihung der Alexander-von-Humboldt-Medaille. In Potsdam wird die Junge GDNÄ offiziell ins Leben gerufen und viele junge Menschen tragen zum Gelingen der Tagung bei. Wer die 133. Versammlung der GDNÄ in Potsdam persönlich besucht, erlebt also ein Fest der Wissenschaft mit vielen Höhepunkten.

    Aber auch diejenigen, die nicht vor Ort sein können, sind, wie schon bei der 200-Jahr-Feier 2022 in Leipzig, zur Teilnahme in Echtzeit eingeladen. Alle Vorträge im Hörsaal H5 der Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, werden per Livestream übertragen, ebenso die Eröffnung mit Grußworten am 13. September und die öffentlichen Vorträge von Physik-Nobelpreisträger Professor Ben L. Feringa „Die Kunst, klein zu bauen“ (Freitag, 13. September, 18:00 bis 19:30 Uhr) und Professorin Liane G. Benning „Das große Schmelzen – kleine Zellen, große Folgen“ (Samstag, 14. September, 17:30-19:00 Uhr).

    Die Livestream-Nutzung ist kostenfrei; besondere technische Voraussetzungen sind nicht erforderlich. Ein digitales Endgerät und eine gute Internetverbindung genügen, um live dabei zu sein:

    Hinweis: Dauerhaft nutzbar sind die Videoaufnahmen von Vorträgen und weiteren Beiträgen, die nach der 133. Versammlung auf dem GDNÄ-eigenen Videokanal eingestellt werden und ebenfalls kostenfrei zur Verfügung stehen.

    Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam © K. Fritze

    © K. Fritze

    Im Hauptgebäude des Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam findet die 133. GDNÄ-Versammlung statt.

    Weitere Informationen:

    Heribert Hofer: „Früher Gäste, heute Partner“

    „Früher Gäste, heute Partner“

    GDNÄ-Präsident Heribert Hofer über Glanzlichter der Versammlung 2024, die Verantwortung der Wissenschaft und frischen Wind durch die Junge GDNÄ.

    Herr Professor Hofer, in wenigen Tagen beginnt in Potsdam die 133. Versammlung der GDNÄ. Als Präsident sind Sie für das wissenschaftliche Programm verantwortlich – es ist sozusagen Ihre Tagung. Freuen Sie sich darauf?
    Absolut. Ich bin sehr gespannt auf die Vorträge, die Diskussionen mit dem Publikum und auf die Beiträge der vielen jungen Leute, die wir zur Tagung eingeladen haben. 

     „Wissenschaft für unser Leben von morgen“, so ist die Versammlung überschrieben. Wie kam es zu diesem Titel?
    Wir, und damit meine ich Vorstand und Vorstandsrat der GDNÄ, wollen in Potsdam zeigen, welche künftigen Entwicklungen sich heute schon in der Wissenschaft abzeichnen. Es geht um Erfindungen und Entdeckungen, die sich auf die ganze Gesellschaft auswirken werden – und zwar viel schneller, als das früher der Fall war. 

    Welche umwälzenden Veränderungen sind das?
    Nehmen wir zum Beispiel die Geneditierung bei Pflanzen. Mit neuen molekulargenetischen Methoden lassen sich erwünschte Eigenschaften punktgenau und zügig in Nutzpflanzen einbringen. Zum Beispiel die Resistenz gegen weit verbreitete Schädlinge. Das spart Schädlingsbekämpfungsmittel und schont die Umwelt. Früher gelang so etwas, wenn überhaupt, nur durch jahrelange Züchtung. Ein anderes Beispiel ist die Künstliche Intelligenz. Praktisch täglich wird über neue KI-Entwicklungen berichtet, immer mehr neue Anwendungen kommen auf den Markt. 

    Für viele Menschen ist KI derzeit nur ein Wetterleuchten am Horizont, ihr Alltag hat sich deshalb noch nicht groß verändert. Ist das in Ihrem Institut in Berlin anders?
    Ja, wir nutzen die neuen Methoden zunehmend. Ich kenne auch kein Forschungsinstitut im Bereich Biologie, das nicht mit Künstlicher Intelligenz arbeitet oder zumindest experimentiert. In meinem Feld, der Verhaltensökologie, versuchen wir zum Beispiel, die Beobachtung von Wildtieren mithilfe von KI zu verbessern. Derzeit validieren wir ein Mustererkennungsprogramm, das uns zuverlässig sagen soll, ob einzelne Geparde in Namibia gerade umherstreifen, ob sie fressen oder ob sie schlafen. Dazu haben wir die Raubkatzen vorher mit Beschleunigungssensoren und winzigen Funkantennen ausgestattet. Ziel ist eine automatische Verhaltensklassifikation rund um die Uhr, die Vor-Ort-Beobachtungen durch Forscher ideal ergänzen würde. KI wird uns ungeahnte Erkenntnisse über das Leben von Tieren in freier Wildbahn bescheren, wir sind da sehr zuversichtlich. 

    Sie haben die Vorteile neuer Erfindungen genannt. Es gibt auch Schattenseiten. Kommen die in Potsdam ebenfalls zur Sprache?
    Ja, und gerade das ist mir ein großes Anliegen. Wer Wissenschaft verantwortungsbewusst betreiben will, muss beide Seiten beleuchten. In Potsdam werden wir das Für und Wider neuer Technologien darstellen und im Diskurs mit dem Publikum gegeneinander abwägen. Thematisiert werden auch die Methoden der Forschung, also die Frage, wie Wissenschaftler zu ihren Ergebnissen kommen.

    Eröffnung der Büros Postplatz 1 © Paul Glaser

    © MIKA-fotografie | Berlin

    Wie immer gut besucht: Der Science Slam „Wissenschaft in 5 Minuten“ bei der GDNÄ-Versammlung 2022 in Leipzig. Heribert Hofer (links im Bild) betreute die mitwirkenden Schülerinnen und Schüler.

    Die GDNÄ hat seit vielen Jahren ein gut funktionierendes Schülerprogramm. Jetzt soll eine Junge GDNÄ gegründet werden. Was ist der Unterschied?
    Das Schülerprogramm ist nebenher gelaufen, es war ein schöner zusätzlicher Programmpunkt. Die Junge GDNÄ wird unsere Jugendorganisation sein, ein Kernelement der GDNÄ – mit einem größeren Altersspektrum als wir es vom Schülerprogramm kennen. Mit der Jungen GDNÄ möchten wir ausgewählte Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg ins Studium begleiten und den Austausch mit ihnen pflegen. Das sind großartige junge Persönlichkeiten und ihnen wollen wir sagen: Ihr seid hier willkommen und wir freuen uns auf Euren Beitrag. Um es auf eine Formel zu bringen: Früher waren Schülerinnen und Schüler unsere Gäste, heute sind sie Teil des Ganzen.

    Wird das in Potsdam schon sichtbar werden?
    Ja. Nach jeder Fachveranstaltung mit meist drei Referaten wird es eine Podiumsdiskussion geben, bei der die Vortragenden zusammen mit zwei, drei Vertretern der Jungen GDNÄ untereinander und mit dem Publikum debattieren. Zur inhaltlichen Einstimmung nehmen die jungen Leute an zwei Workshops vor der Versammlung teil. Das hervorgehobene Diskussionsformat ist ganz neu, so etwas gab es bisher nicht. Eine besondere Bühne erhalten die jungen Leute auch zum Auftakt der Versammlung, am Donnerstagabend, 12. September: Dann treten etliche von ihnen mit kurzen, knackigen Präsentationen beim fast schon traditionellen Wettbewerb „Wissenschaft in 5 Minuten“ gegeneinander an.

    Junge Menschen werden heute vielerorts umworben. Was kann die GDNÄ ihnen bieten?
    Interdisziplinäre wissenschaftliche Expertise auf hohem Niveau, aber ohne Fachjargon und der unmittelbare Austausch mit renommierten Forschern, darunter auch Nobelpreisträger. Das alles auf Deutsch, was die Kommunikation in der Regel erleichtert. Die meisten Schülerinnen und Schüler machen große Augen und können kaum glauben, dass die Koryphäen ihnen persönlich zur Verfügung stehen – das erlebe ich seit vielen Jahren immer wieder. Sehr geschätzt wird auch die Studienberatung durch erfahrene Wissenschaftler bei unseren Tagungen. 

    Die GDNÄ kommt nur alle zwei Jahre zusammen. Was passiert in der Zwischenzeit mit der Jungen GDNÄ?
    Darüber wollen wir mit den jungen Menschen reden und in Potsdam werden wir damit anfangen. Intern gibt es die Idee einer regionalen Vernetzung untereinander mit regelmäßigen Treffen und Veranstaltungsangeboten. Auch ein Mentorenprogramm ist in der Diskussion.

    Was schwebt Ihnen da vor?
    Ein bundesweites Programm mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Ärztinnen und Ärzten und anderen, die junge Menschen auf ihrem Weg durch Schule und Hochschule begleiten, bis hin zu den ersten Karrierestufen. Ich hoffe, dass wir in der GDNÄ zahlreiche hervorragende Mitglieder für diese Aufgabe begeistern können.

    Ihre Zeit als GDNÄ-Präsident endet mit diesem Jahr. Wie geht es dann weiter mit der Jungen GDNÄ?
    Sie wird ein Kernelement der GDNÄ bleiben. Genauso sieht es auch meine Nachfolgerin, die Maschinenbau-Professorin und Chefin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Anke Kaysser-Pyzalla. Wir haben unsere Zukunftspläne für die GDNÄ in den letzten beiden Jahren schon zusammengedacht und werden sie bei einer Strategiesitzung im November weiter ausarbeiten. Die Junge GDNÄ wird dabei eine wichtige Rolle spielen. An der Umsetzung  unserer Ideen beteilige ich mich gern – auch als Erster Vizepräsident der GDNÄ, der ich 2025 und 2026 sein werde.

    Zum Abschluss noch eine kurze Frage: Für wen lohnt sich der Weg nach Potsdam?
    Für alle, die einen Blick in die Zukunft werfen möchten, die mit beeindruckenden Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Nachwuchstalenten ins Gespräch kommen wollen und aktuelle Themen interdisziplinär begreifen wollen. Last, but not least: Potsdam ist ein toller Tagungsort mit einer noch jungen Universität,  die sich hervorragend entwickelt hat und uns eine wunderbare Gastgeberin ist.

    Heribert Hofer © MIKA-fotografie | Berlin

    © MIKA-fotografie | Berlin

    Prof. Dr. Heribert Hofer, Präsident der GDNÄ (2023-2024) und Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin.

    Alle sind willkommen

    Am Freitagabend, 13. September, stellt der Physik-Nobelpreisträger Ben L. Feringa seine Forschung zu winzigen molekularen Maschinen vor. (Dies ist der einzige Vortrag der Tagung in englischer Sprache.) Am Samstagabend, 14. September, hält Liane G. Benning vom Deutschen Geoforschungszentrum den renommierten Leopoldina-Vortrag über ihre Forschung im arktischen Eis. Zu beiden Veranstaltungen ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

    Hier geht’s zum kompletten Programm der Versammlung in Potsdam (PDF)

     

    Zur Person

    Professor Heribert Hofer, Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin, wurde von der Mitgliederversammlung für die beiden Jahre 2023 und 2024 in das Präsidentenamt gewählt und ist somit zuständig für die wissenschaftliche Gestaltung der 133. Versammlung im Jahr 2024 in Potsdam.

    Der renommierte Zoologe (64) leitet das Leibniz-IZW in Berlin-Friedrichsfelde seit dem Jahr 2000 und ist seither auch Professor für Interdisziplinäre Wildtierforschung an der Freien Universität Berlin. Vor seiner Berliner Zeit forschte er von 1986 bis 1999 am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie im bayerischen Seewiesen, zunächst als Postdoktorand, später als selbstständiger Wissenschaftler. 1997 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Arbeit über das Verhalten von Tüpfelhyänen in der Serengeti-Savanne. Sein Studium der Zoologie begann Heribert Hofer an der Universität des Saarlandes und schloss es an der Universität Oxford mit der Promotion zum „DPhil“ ab.

    Der GDNÄ ist der international bekannte Wissenschaftler seit vielen Jahren eng verbunden. Er engagierte sich auf vielfältige Weise: als gewählter Fachvertreter und Gruppenvorsitzender für das Fach Biologie, mit Redebeiträgen auf Versammlungen, als Vizepräsident bei der Vorbereitung der 200-Jahr-Feier in Leipzig – und seit Anfang 2023 als Präsident der GDNÄ.

    Weitere Informationen

    Heribert Hofer: Willkommen in Potsdam

    Potsdam

    Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der GDNÄ,

    herzlich willkommen zur 133. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte vom 12. bis 15. September in Potsdam. Wissenschaft prägt unser jetziges Leben und Wissenschaft wird unser Leben auch in Zukunft stark beeinflussen. In Potsdam steht deshalb die „Wissenschaft für unser Leben von morgen“ im Mittelpunkt.

    Seit 1822 bringt unsere Gesellschaft Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und an der Wissenschaft Interessierte zum fächerübergreifenden Austausch zusammen. Die GDNÄ fördert diesen Dialog zwischen Öffentlichkeit und den Natur- und Lebenswissenschaften, Medizin und Technik. In Zeiten, in denen Fake News und populistische Strömungen Wissenschaft in Frage stellen, ist es besonders wichtig, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Wort kommen zu lassen.

    Für junge Menschen ist der direkte Zugang zur Wissenschaft besonders wichtig und hilfreich. Seit 2004 laden wir deshalb Schülerinnen und Schüler sowie Studierende ein, unsere Versammlungen zu besuchen und mit den Vortragenden ins Gespräch zu kommen. Dank der großzügigen Unterstützung von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, der AKB Stiftung, der Bayer Foundation und der Stiftung Familienunternehmen können wir wieder 150 junge Menschen einladen. Einige von ihnen werden dieses Mal in den Sessionen mit auf der Bühne stehen.

    Die Beschäftigung mit den Themen, die im Mittelpunkt unserer Tagung stehen, braucht Verständnis für die Einsichten der Natur- und Lebenswissenschaften und Begeisterung für Medizin und Technik. Wir hoffen, dass die Chancen und neuen Möglichkeiten der Wissenschaft für das Wohlergehen der Menschen in der Zukunft genutzt werden. Das sagen wir mit Hoffnung und Zuversicht in Zeiten, in denen der unsägliche Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine bereits mehr als zwei Jahre andauert und Israel im Gaza gegen die Hamas kämpft, welche Israel mörderisch überfallen hat. Beide Kriege bringen unendliches Leid über viele Menschen.

    In den 202 Jahren seit Gründung unserer Gesellschaft hat Wissenschaft in vielen Lebensbereichen dazu beigetragen, dass es den Menschen besser geht, sei es in Medizin, Ernährung, Mobilität oder Kommunikation. Wissenschaft lässt uns aber auch verstehen, was die Menschheit dem Planeten Erde, der Tier- und Pflanzenwelt angetan hat. Sie zeigt uns Wege auf, was wir tun können, um die Zukunft besser zu gestalten, ganz im Sinne einer „verantwortlichen“ Wissenschaft. Auch darüber wollen wir in Potsdam sprechen. Wir freuen uns auf Sie.

    Heribert Hofer, Präsident der GDNÄ

    Heribert Hofer, Präsident der GDNÄ

    Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam © K. Fritze

    © MIKA-fotografie | Berlin

    Prof. Dr. Heribert Hofer, Präsident der GDNÄ und Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin.

    Aktuelle Programmänderung

    Der Leopoldina-Vortrag von Professorin Liane Benning „Das große Schmelzen“ am Samstag, 14. September, fällt leider aus. Stattdessen spricht GDNÄ-Vizepräsident Professor Martin Lohse, Leopoldina-Mitglied und Pharmakologe, über Arzneimittel der Zukunft und die beeindruckende Macht von Scheinmedikamenten (Placebos). Zu dem öffentlichen Vortrag von 17:30 bis 19 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

    Anmeldung

    GDNÄ-Präsident Hofer und sein Team haben ein reichhaltiges wissenschaftliches Programm zusammengestellt. Die Anmeldung zur gesamten Konferenz oder für einzelne Tage ist unkompliziert vor Ort an der Tagungskasse möglich.

    Fotojournal

    Impressionen aus Potsdam

    Ein bebildertes Tagebuch der GDNÄ-Versammlung vom 12.-15.9.2024.
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    Medienecho

    Interesse geweckt

    Die GDNÄ-Tagung in Potsdam findet positive Resonanz.
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    Ausgezeichnet

    Eva-Maria Neher

    Alexander-von-Humboldt-Medaille für große Verdienste um die GDNÄ.
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    Livestream

    In Echtzeit dabei sein

    Hier geht’s zur Übertragung der GDNÄ-Versammlung in Potsdam.
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    Potsdam 2024

    Eine erste Bilanz

    Vier Tage mit faszinierenden Vorträgen und Diskussionen.
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    Frisch gewählt

    Ferdi Schüth

    Max-Planck-Direktor ist jetzt Mitglied des Präsidiums der GDNÄ.
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    Junge GDNÄ

    Anne Marie Bobes

    Die 18-Jährige entwickelt Windanlagen für Straßenlaternen.
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    Junge GDNÄ

    Felix Gross

    Wie der 17-jährige Schüler mit KI Schachroboter optimiert.
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    Eröffnung

    Am Freitag, 13. September 2024, werden der Oberbürgermeister der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam, Mike Schubert, und der Präsident der Universität Potsdam, Professor Oliver Günther, Ph.D., die Gäste zu Beginn der Tagung begrüßen. Die Grußworte des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg übermittelt Steffen Weber, Abteilungsleiter Wissenschaft und Forschung. Eröffnet wird die Versammlung von GDNÄ-Präsident Professor Heribert Hofer und von Professor Alexander Böker, Geschäftsführer Wirtschaft der GDNÄ.

    Livestream

    Sollte es Ihnen nicht möglich sein, nach Potsdam zu reisen, können Sie per Livestream an der Versammlung teilnehmen. Ab 12. September gelangen Sie über diese Seite zum kostenlosen Livestream.

    Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam © K. Fritze

    © K. Fritze

    Im Hauptgebäude des Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam findet die 133. GDNÄ-Versammlung statt.

    Einblicke in die Tagungsvorbereitungen und Informationen zu einzelnen Vorträgen liefern mehrere Interviews auf dieser Website:

    Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung wird gefilmt/fotografiert. Daher besteht die Möglichkeit, dass Teilnehmer auf dem Film- und Fotomaterial, das entsteht, zu erkennen sind. Das Filmmaterial wird im Sinne der Ziel- und Zwecksetzung der GDNÄ eingesetzt und zum Zwecke der veranstaltungsbezogenen Öffentlichkeitsarbeit zur nicht-kommerziellen Nutzung und von unbegrenzter Dauer in allen zweckgebundenen Online-Medien sowie auf allen von der GDNÄ genutzten Video-Plattformen im Internet mit allen Sharing-Funktionalitäten, die der Video-Hosting-Anbieter zur Verfügung stellt, platziert.

    Ursula Müller-Werdan: „Gesundes Altern ist für viele von uns erreichbar“

    „Gesundes Altern ist für viele von uns erreichbar“

    Ursula Müller-Werdan, Geriatrie-Professorin und Direktorin an der Charité, über die besten Wege zum Jüngerbleiben, Wirkstoffe gegen krankmachende Zombie-Zellen und Hochaltrige im US-Wahlkampf.

    Frau Professorin Müller-Werdan, wir führen dieses Gespräch im Sommer vor den Präsidentschaftswahlen in den USA. Ein Kandidat ist 81 Jahre alt, der andere 78. Ist das zu alt für ein derart verantwortungsvolles Amt?
    Nicht unbedingt. Vor der letzten Präsidentschaftswahl vor vier Jahren stellte eine US-Studie die gleiche Frage und bescheinigte Joe Biden nach der Amtseinführung im Jahr 2021 eine weitere statistische Lebenserwartung von gut neun Jahren und Donald Trump eine von gut elf Jahren. Nach Auswertung repräsentativer Datensätze entsprach das der Überlebenswahrscheinlichkeit weißer, akademisch gebildeter Personen ihres Alters. Bidens gesunde Lebensspanne wurde damals auf 87 Jahre geschätzt, die von Trump auf gut 85 Jahre. Das sind keine individuellen Vorhersagen, sondern Durchschnittswerte und die Lebenserwartung würde  heute auch aufgrund des höheren erreichten Alters vermutlich noch besser ausfallen. 

    Lebenserwartung ist das eine, körperlich-geistige Fitness das andere. Wie beurteilen Sie die Kandidaten in dieser Hinsicht?
    Da muss ich passen. Selbst wenn ich mehr über den Gesundheitszustand der beiden wüsste, würde ich mir keine Ferndiagnose erlauben. Aber auch im hohen Alter sind berufliche Hochleistungen möglich, dafür gibt es eine Reihe von Beispielen. Denken wir nur an Konrad Adenauer, der sein Amt als erster Kanzler der Bundesrepublik mit 73 Jahren antrat und sich erst mit 87 Jahren zur Ruhe setzte. 

    Wenn jemand im hohen Alter derart leistungsfähig ist, wird das oft einer besonders guten Genausstattung zugeschrieben. Ist das zutreffend?
    Nur zum Teil. Rund ein Drittel des Alterungsprozesses ist genetisch bedingt, zwei Drittel haben mit dem persönlichen Lebensstil zu tun – so lässt sich die wissenschaftliche Studienlage grob zusammenfassen. Wir sind unseren ererbten Anlagen also keineswegs schicksalhaft ausgeliefert, sondern haben einen großen Gestaltungsspielraum. 

    Wer möglich gesund alt werden will, bekommt viele Ratschläge. Welche sind am wichtigsten?
    Die acht Empfehlungen der amerikanischen Herz-Gesellschaft sind eine gute Richtschnur. Wer sie beherzigt, ist im Schnitt biologisch etwa sechs Jahre jünger als es dem chronologischen Alter entspräche.  Die Empfehlungen werden vielen bekannt vorkommen: gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf, kein Tabakkonsum, kein starkes Übergewicht und Normalwerte bei Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin. 

    Das alles hat man schon oft gehört, aber was bedeutet es genau?
    Drei Beispiele: Unter ausreichender Bewegung versteht die US-Herzgesellschaft 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche, etwa Wandern, oder aber 75 Minuten erhöhte Aktivität wie beim Joggen. Die tägliche Schlafenszeit sollte zwischen sieben und neun Stunden liegen und das Körpergewicht unter dem Body-Mass-Index-Wert von 30. 

    Bei der GDNÄ-Versammlung in Potsdam sprechen Sie über Fakten und Mythen zum Thema gesundes Altern. Welcher Mythos hält sich besonders hartnäckig?
    Der vom gesunden Glas Rotwein. Alkohol ist ein Nervengift, auch in kleinen Mengen – da führt kein Weg dran vorbei. Allerdings gibt es Hinweise, dass Alkohol uns in der ersten Lebenshälfte, also bis etwa Vierzig, mehr schadet als später. Ein weiterer Mythos hat mit der Altersgebrechlichkeit zu tun, die viele für unausweichlich halten. In meinem Vortrag werde ich darstellen, wie man ihr vorbeugen und sie zum Teil wieder rückgängig machen kann. 

    Rückgängig machen lässt sich ein anderes Altersleiden, die Demenz, leider noch nicht.
    Aber man kann vorbeugend sehr viel tun. Mehr als ein Drittel der Fälle können verhindert oder verzögert werden, wie groß angelegte, internationale Studien in den letzten Jahren gezeigt haben. Besonders wichtig ist es, Depressionen und Schwerhörigkeit zu vermeiden und möglichst frühzeitig Bildung zu erwerben. Alkohol, Gehirnerschütterungen und Luftverschmutzung erhöhen nachweislich das Demenzrisiko.

    Eröffnung der Büros Postplatz 1 © Paul Glaser

    © Charité – Universitätsmedizin Berlin

    In der Klinik für Geriatrie und Altersmedizin auf dem Campus Benjamin Franklin der Charité werden Patienten mit akut-internistischen, neurologischen und orthopädischen Krankheiten im Sinne einer geriatrischen Frührehabilitation behandelt.

    Weltweit wird viel zum Thema Altern geforscht. Welche Ansätze sind besonders vielversprechend?
    Sehr spannend finde ich eine Forschungsrichtung namens Geroscience. Sie versteht das Altern als Hauptrisikofaktor für nicht rein genetisch determinierte Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden und die meisten Krebsarten. Die Idee ist, diese Krankheiten zu vermeiden, indem man den Alterungsprozess frühzeitig verlangsamt. Einen Ansatzpunkt bieten sogenannte seneszente Zellen. Das sind Körperzellen, die irgendwann aufgehört haben sich zu teilen. Sie funktionieren nicht mehr richtig, sind aber auch nicht ganz tot und können umliegende Zellen schädigen. Die Folgen sind Erkrankungen und Gebrechlichkeit. Je älter der Mensch, desto mehr solcher Zombie-Zellen gibt es im Gewebe. 

    Haben wir eine Chance gegen die Zombies?
    Wir können sie in den Selbstmord treiben und so den altersbedingten Niedergang aufhalten. Das gelingt mit bestimmten Wirkstoffen, sogenannten Senolytika, wie Tierversuche gezeigt haben. Inzwischen gibt es erste klinische Versuche an Patienten mit Krankheiten wie Lungenfibrose, Nierenfunktionsstörungen oder Diabetes. Die bisherigen Ergebnisse sind durchaus ermutigend. 

    Wann werden die ersten Präparate erhältlich sein?
    Das hängt ganz vom weiteren Verlauf der klinischen Studien ab. Wenn nichts dazwischen kommt, haben wir die ersten Medikamente vielleicht in fünfzehn, zwanzig Jahren. 

    Beteiligt sich Ihr Institut an der Charité an dieser Forschung?
    Ja, eine unserer Arbeitsgruppen beschäftigt sich im Rahmen der translationalen Bio-Gerontologie mit dem Thema. 

    Worum geht es in anderen Arbeitsgruppen des Instituts?
    Wir haben eine Menge interessanter Themen, aber lassen Sie mich zwei Beispiele herausgreifen. Da geht es etwa um die Frage, inwiefern die Ernährung Entzündungen im Körper fördert oder hemmt. Das ist wichtig zu wissen, weil viele Krankheiten und auch der Alterungsprozess selbst mit Entzündungen einhergehen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke entwickeln Mitarbeitende gerade einen inflammatorischen Index, mit dem sich das Entzündungspotenzial von Lebensmitteln bestimmen lässt. Eine andere Arbeitsgruppe kümmert sich um Smart-Home-Lösungen für ältere Menschen, die ihnen ein langes Leben zu Hause erleichtern sollen. 

    Zum Schluss noch ein Mythos-oder-Fakt-Frage: Können wir alle 150 Jahre alt und älter werden, wie in letzter Zeit immer wieder behauptet wird?
    Nein, das glaube ich nicht. Die maximale Lebensspanne ist bei jeder Spezies genetisch determiniert. Beim Menschen liegt sie um das Alter, das die 1997 verstorbene Französin Jeanne Calment mit ihren gut 122 Jahren erreicht hat. 122 Jahre bei Frauen, 118 Jahre bei Männern – diese Latte werden wir auch in Zukunft nicht groß reißen können. Doch was bringen einem solche Rekorde, wenn man krank ist? Altern bei zufriedenstellender Gesundheit, das finde ich erstrebenswert.

    Günther Hasinger © Paul Glaser

    © Charité – Universitätsmedizin Berlin

    Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan

    Zur Person

    Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan ist seit 2016 Direktorin der Medizinischen Klinik für Geriatrie und Altersmedizin der Charité Berlin sowie Ärztliche Leiterin und Medizinische Geschäftsführerin des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin. Davor war die Kardiologin und Geriaterin an der Universitätsklinik der RWTH Aachen und von 1996 bis 2014 an der Universitätsklinik Halle-Wittenberg tätig. Ihr Medizinstudium und ihre Facharztausbildung absolvierte die 1961 geborene Allgäuerin an der Ludwig-Maximilians-Universität München – mit Stipendien der Studienstiftung, der Stiftung Maximilianeum und der Bayerischen Begabtenförderung. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Herzerkrankungen im Alter, Sepsis und Multiorganversagen sowie Multimorbidität im Alter. Ursula Müller-Werdan ist eine der stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und war Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie.

    Weitere Informationen

    Studien zu ersten therapeutischen Strategien gegen Zombie-Zellen:

    Paul Scholand: „Wichtig ist mir der direkte Kontakt zu den Wissenschaftlern“

    „Wichtig ist mir der direkte Kontakt zu den Wissenschaftlern“

    Der Bielefelder Abiturient Paul Scholand wird als Schülerstipendiat an der GDNÄ-Versammlung in Potsdam teilnehmen. Welche Erwartungen er mitbringt, wie er auf seine Schulzeit zurückblickt und nach vorne schaut schildert er im ersten Interview seines Lebens.

    Herr Scholand, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum kürzlich bestandenen Abitur. Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis?
    Ja, sehr. Die Klausuren und mündlichen Prüfungen sind gut gelaufen und mit den erzielten Noten kann ich mein Wunschfach Medizin studieren.

    Wann wollen Sie anfangen?
    Im Herbst 2025. Vorher mache ich ein FSJ, ein freiwilliges soziales Jahr, um zwischen Schule und Studium in neue Bereiche hineinzuschnuppern. 

    Um neue Erfahrungen geht es auch beim GDNÄ-Schülerprogramm, an dem Sie im September teilnehmen. Wie sind Sie in das Programm gekommen?
    Mein Biologielehrer, Herr Mühlenhoff, hat mich im Frühjahr angesprochen und mir einen Programmflyer in die Hand gedrückt. Darin habe ich gleich ein paar Vorträge entdeckt, die mich besonders interessieren. Zum Beispiel über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin, die Gestaltung von Biologie mit Licht oder über lebende Materialien im Bereich Physik.

    Was bedeutet Ihnen die Teilnahme am Schülerprogramm?
    Sehr viel. Ich verstehe die Einladung als Ehre und Wertschätzung meiner schulischen Leistungen und bin voller Vorfreude, wenn ich an die Tage in Potsdam denke. Da geht es um aktuelle Forschung, die wir mit Grundlagen, die uns die Schule mitgegeben hat, hoffentlich gut erfassen können.

    Welche Wünsche und Erwartungen haben Sie als Schülerstipendiat?
    Ich möchte so viel wie möglich mitbekommen und werde Vorträge aus allen Fachgebieten besuchen. Wichtig íst mir der direkte Kontakt zu den Wissenschaftlern, zum Beispiel bei der Studienberatung, in den Science & Technology-Cafés oder in den Pausen. So eine Gelegenheit hatte ich bisher nicht und darauf freue ich mich.

    Sie haben gerade zwölf Jahre am Gymnasium hinter sich. Was war das Wesentliche für Sie in dieser Zeit?
    Wir haben gelernt, uns Wissen anzueignen, uns zu organisieren und durchzuhalten, wenn es mal nicht so glatt läuft. Für mich waren meine Freunde sehr wichtig: Wir haben uns zusammen auf Klausuren vorbereitet und uns gegenseitig motiviert.

    Hat das auch in der Pandemie funktioniert?
    Auf jeden Fall. Anfangs lief viel übers Telefon, später haben wir uns in kleinen Gruppen getroffen, um zusammen zu lernen. Wir haben die Pandemie nicht nur überstanden, wir haben auch gelernt, uns zu disziplinieren und konsequent weiterzumachen.

    Eröffnung der Büros Postplatz 1 © Paul Glaser

    © Timo Voss, Studio of Thoughts | Helmholtz-Gymnasium Bielefeld

    Das Bielefelder Helmholtz-Gymnasium, hier im Luftbild, wurde 1896 gegründet. Unter dem Motto „Ein modernes Gymnasium mit Tradition“ unterrichten heute rund 100 Lehrkräfte etwa 1000 Schülerinnen und Schüler.

    Mit Ihren Noten können Sie sich das Studienfach aussuchen. Warum haben Sie sich für Medizin entschieden?
    Das lag bei mir nahe, denn Vater und Mutter sind Ärzte, und in der Schule zählte Biologie zu meinen Lieblingsfächern. Was mir gefällt, ist die große Berufsauswahl, die ich mit einem Medizinstudium habe: Ich kann als Arzt praktizieren oder in die Forschung gehen, vielleicht auch in die Wirtschaft. Gut, dass ich noch ein paar Jahre Zeit für meine Entscheidung habe.

    Medizin, Information, Naturwissenschaften, Technik: Das Interesse an MINT-Fächern lasse bei jungen Leuten stark nach, heißt es oft. Können Sie das bestätigen?
    In meinem Umfeld ist das anders und in der Schule waren die naturwissenschaftlichen Fächer besonders beliebt. Viele haben sich für Leistungskurse in Mathe, Physik und Informatik entschieden. Entscheidend sind die persönlichen Vorlieben: Wer gern Computerspiele macht, interessiert sich oft auch für Informatik.

    Wie würden Sie das Lebensgefühl Ihrer Generation beschreiben?
    Meine Generation ist sehr frei, sie hat viele Optionen und will Spaß am Leben haben. Meine Freunde und ich sehen die Probleme in der Welt, wir haben die Klimakrise und die Kriege auf dem Schirm, aber das lähmt uns nicht. Einige von uns engagieren sich in der Politik, um mehr Einfluss auf den künftigen Kurs zu haben. Aber die meisten haben nach der Schulzeit erst einmal genug mit sich selbst und ihrer Zukunftsplanung zu tun.

    Sie sind jung, die GDNÄ ist gut 200 Jahre alt. Kann das zusammenpassen?
    Das passt sehr gut zusammen. Wenn ich mir die GDNÄ-Homepage anschaue, sehe ich auf der Startseite große Wissenschaftler wie Alexander von Humboldt, Albert Einstein und Max Planck. Ich empfinde das als Ansporn für mich und meine Generation. Vielleicht schaffen auch wir es, mit neuen, revolutionären Ideen die Welt zu verändern.

    Günther Hasinger © Paul Glaser

    © Privat

    Paul Scholand, GDNÄ-Schülerstipendiat, wird an der Versammlung in Potsdam 2024 teilnehmen.

    Zur Person

    Paul Scholand kam 2006 in Bielefeld zur Welt. Dort besuchte er zunächst eine bilinguale Grundschule (Englisch und Deutsch). Später ging er auf das Helmholtz-Gymnasium, wo er bei Paul Mühlenhoff, dem Leiter des GDNÄ-Schülerprogramms, mit Begeisterung einen Grundkurs in Biologie absolvierte. In der Oberstufe belegte Paul Scholand Leistungskurse in Geschichte und Mathematik; weitere Prüfungsfächer im Abitur waren Latein und Biologie. Im August 2024 beginnt er ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bielefelder Golfclub, wo er das Personal bis Juli 2025 beim Jugendtraining, im Büro und in der Anlagenpflege unterstützt. Anschließend will der dann 19-Jährige sein Medizinstudium aufnehmen – am liebsten in einer mittelgroßen deutschen Stadt wie Münster, Tübingen oder Freiburg.

    Weitere Informationen