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    Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der GDNÄ,

    jetzt ist es vorüber, das glanzvolle Fest der Wissenschaften, das wir in der prächtigen Atmosphäre der Leipziger Kongresshalle am Zoo feiern konnten. Es waren vier Tage voller anregender Begegnungen und Veranstaltungen. Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pause konnten wir, ganz  im Sinne der Gründer unserer Gesellschaft, endlich wieder persönlich zusammenkommen.

    Prominente Redner und Diskussionsteilnehmer stellten das Thema „Wissenschaft im Bild“ aus ihren unterschiedlichen Perspektiven dar. Es zeigte sich, wie interdisziplinär Wissenschaft heute ist und sein muss: Alle Wissenschaften streben danach, Bilder zu erzeugen, und sie nutzen dafür künstliche ebenso wie natürliche Intelligenz, den großen Instrumentenkasten der Informatik, ausgeklügelte Methoden der Physik und eigens konzipierte Bausteine der Chemie. Ein Beispiel: Um die Moleküle des Lebens immer genauer abzubilden, braucht es neue Farbstoffe und Markierungsstrategien, komplexe Licht- und Elektronenmikroskope, effiziente Algorithmen und einleuchtende Visualisierungen.

    Auf der Reise durch wissenschaftliche Bilderwelten durften wir an technologischen und inhaltlichen Durchbrüchen teilhaben, etwa bei der Suche nach Exoplaneten, dunkler Materie und schwarzen Löchern, bei rasend schneller NMR-Bildgebung und einer Lichtmikroskopie auf Nanometerskala und in der Forschung an einzelnen Molekülen und Atomen.

    Alle Redner waren wohlpräpariert zur Stelle, mit Vorträgen, die anspruchsvoll, verständlich und oft auch unterhaltsam waren. Und das nicht nur für die achthundert Gäste im Saal, sondern auch per Livestream, Instagram und Website-Tagebuch für viele andere, wie die beeindruckenden Nutzerzahlen zeigen. Sobald die Filme geschnitten sind, können Sie die Vorträge auf unserem Youtube-Kanal noch einmal anschauen.

    Belebend waren die Diskussionen auf dem Podium, die neben der Sichtweise einzelner Sprecher weitere interessante Perspektiven eröffneten. So etwa beim Festnachmittag zu den Bildern von den Humboldt‘schen Expeditionen und von Forschungsreisen in die Tiefsee und ins Universum; am Sonntag dann zur beginnenden Revolution der RNA-Medizin.

    Rund zweihundert Teilnehmer unseres Schülerprogramms brachten Frische und neue Impulse in die Diskussion. Die Dankbarkeit der jungen Menschen für dieses einzigartige Programm ist überwältigend! Auch das Gästebuch zeugt von glücklich-beseelter Resonanz: „konnten großartige Menschen kennenlernen“, „inspirierende Einblicke in Spitzenforschung“, „neue Bilder – neues Weltbild“, „in Begeisterung schwelgend“, „auf dass der Funke überspringe“, „beste Tagung ever“, „komme gern wieder“ – das sind nur einige Beispiele aus vielen handschriftlichen Danksagungen.

    Allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, sei hier noch einmal gedankt: unseren Gästen, die von nah und fern anreisten, Mitgliedern und Nichtmitgliedern, Jüngeren und Älteren, allen Sprechern und Diskussionsteilnehmern, allen die bei der Vorbereitung und Durchführung halfen in Geschäftsstelle und Vorstand und im lokalen Team von Zoo und Kongresshalle um Jörg Junhold, der Stadt Leipzig und dem Land Sachsen für ihre Gastfreundschaft, der Nikolaikirche mit Sebastian Feydt, der an die friedliche Revolution von 1989 erinnerte, und den Musikern, die uns auf einen intensiven Streifzug durch die Musikgeschichte Leipzigs mitnahmen, den Schülerinnen und Schülern um Paul Mühlenhoff, dem Team Instagram aus Stuttgart um Alexander Mäder, dem Archiv der GDNÄ um Matthias Röschner und allen Ausstellern in der Expo, den Autoren und dem Team der Festschrift um Lilo Berg und Thomas Liebscher, allen Förderern, Spendern und Stiftern.

    Nach der Tagung ist vor der Tagung: Die nächste Versammlung der GDNÄ wird im September 2024 in Potsdam stattfinden, dann unter der Leitung von Heribert Hofer. Für die Präsidentschaft 2025 und 2026 wurde Anke Kaysser-Pyzalla gewählt, die erste Ingenieurin, die der GDNÄ vorstehen wird. Die Planungen reichen also schon recht weit in die Zukunft.

    Die Festversammlung hat gezeigt, dass die GDNÄ gebraucht wird und ein Zukunftsmodell besitzt, das sie weiterentwickeln und ausbauen kann: für einen intensiven Dialog zwischen Disziplinen, für ein belebendes Schülerprogramm, und für Wissenschaftskommunikation im besten Sinne!

    Ihr

    Lennart Resch

    Martin Lohse, Präsident der GDNÄ

    Mit einem Klick zum Programm der Jubiläumsversammlung 2022.

    Zurück zu den Wurzeln

    Zur Feier ihres 200-jährigen Bestehens kehrt die GDNÄ vom 8. bis 11. September 2022 zurück in ihre Gründungsstadt Leipzig. Tagungsort ist die Kongresshalle am Leipziger Zoo. Das Art-déco-Gebäude vereint historische und neuzeitliche Elemente in elegantem Zusammenspiel. Im Jahr 1900 wurde es als „Bürgerliches Gesellschaftshaus“ des Zoologischen Gartens eingeweiht. Angestoßen durch eine Bürgerinitiative wurde das Ensemble von 2010 bis 2015 umfassend saniert und umgebaut.

    Forschung im Film

    Leipzig-Vorträge jetzt online

    Erleben Sie die 200-Jahr-Feier auf dem YouTube-Kanal der GDNÄ.
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    Tagebuch

    Tag Zwei

    Von Mini-Hirschen, Kamerafallen und neuen Materialien.
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    Livestream

    In Echtzeit dabei

    200-Jahr-Feier 2022: Schalten Sie sich einfach zu!
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    Festschrift

    Das Buch zum Jubiläum

    Frisch erschienen: 200 spannende Seiten über 200 Jahre GDNÄ.
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    Leipzig 2022

    Einladung des Präsidenten

    Martin Lohse blickt zurück – und nach vorn auf ein glanzvolles Fest.
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    Tagebuch

    Tag Eins

    Schülerprogramm: Die Wissenschaft ist gefordert
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    Tagebuch

    Tag Drei

    Von extrasolaren Planeten, Koryphäen in spe und Bilder aus Hollywood.
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    Tagebuch

    Tag Vier

    Bilder aus dem Körper, RNA-Medizin und Wissenschaft zum Anfassen.
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    Berichte aus Leipzig

    Die Feier in den Medien

    Schülerprogramm im Fernsehen – GDNÄ-Instagram-Kanal eröffnet.
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    Saarbrücken 2018 © Robertus Koppies

    Kongresshalle am Zoo Leipzig

    Die sächsische Stadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Bereits im 7. Jahrhundert siedelten sich hier Sorben im „Ort bei den Linden” an. Um 1165 erhielt Leipzig das Stadtrecht sowie Marktprivilegien und wurde rasch eine bedeutende Handelsstadt. Ein kaiserliches Privileg im Jahr 1497 leitete die Entwicklung zu einer Messestadt von europäischem Rang ein.

    Die 1409 gegründete Universität ist eine der ältesten in Deutschland. Heute macht sie, gemeinsam mit zahlreichen außeruniversitären Instituten, Leipzig zu einer Stadt der Wissenschaft und Forschung.

    Weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus wird auch das musikalische Erbe Leipzigs geschätzt. In der Thomaskirche wirkte Johann Sebastian Bach 27 Jahre lang als Kantor. Hier hat auch der weltbekannte Thomanerchor sein Zuhause.

    Die Ereignisse im Herbst 1989 ließen die Welt auf Leipzig blicken. Die Nikolaikirche wurde zum Ausgangspunkt einer friedlichen Revolution, die zur Wiedervereinigung Deutschlands führte. In dieser so bedeutsamen Kirche feiern wir das 200-jährige Bestehen unserer Gesellschaft mit einem Jubiläumskonzert.