Das Archiv der GDNÄ

Das Archiv der GDNÄ wurde im Jahr 1989 dem Archiv des Deutschen Museums in München übergeben. Es handelt sich zum überwiegenden Teil um Archivgut aus der Zeit nach 1945. Die meisten älteren Bestände wurden bei Kriegsende von sowjetischen Truppen beschlagnahmt und sind seitdem verschollen. Einzelne Originalakten aus der Zeit vor 1945 stammen aus dem privaten Besitz von Vorstandsmitgliedern.

Etliche Versammlungen der Jahre 1897 bis 1960 sind aktenmäßig durch dünne Mappen belegt. Von 1960 an verdichtet sich die Überlieferung.

Im GDNÄ-Archiv befinden sich folgende Dokumentarten:

  • Einzelakten, etwa zu Vorstand und Wissenschaftlichem Ausschuss (1966 bis 1987).
  • Akten zu Satzungsänderungen aus den Jahren 1914 bis 1920 sowie zur Unterrichtskommission (1904 bis 1909).
  • Von 1893 bis 1921 sind die „Tagblätter“, „Amtlichen Berichte“ und „Verhandlungen“ der jeweiligen Versammlung sowie repräsentative Festschriften der jeweiligen Tagungsorte vorhanden.
  • Rund 400 Einzelfotos dokumentieren die Versammlungen von 1964 bis 1990.
  • Archiviert sind zudem Fotografien von Porträts des Gründers der GDNÄ, Lorenz Oken.

Das Archiv des Deutschen Museums ist ein allgemein zugängliches Archiv, das Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht. Während der Öffnungszeiten (werktags von 9 Uhr bis 17 Uhr, ausgenommen Feiertage) sind Besucher herzlich willkommen.

Hochwertige digitale Abbildungen können über die Bildstelle des Deutschen Museums bestellt werden.

Spannende Einblicke in Arbeitsweise und Geschichte des Archivs finden Sie im Interview mit Dr. Wilhelm Füßl, dem langjährigen Archivleiter.

Festschrift, 71. Versammlung, München, 1899 © GDNÄ

Titelblatt der Festschrift zur 71. Versammlung. Sie fand 1899 in München statt.

Blick über die Ludwigsbrücke © Deutsches Museum

Blick über die Münchener Ludwigsbrücke auf das Deutsche Museum.

 Zum Archiv der GDNÄ 

Deutsches Museum Archiv
Museumsinsel
80538 München
Telefon: +49 89 2179 220
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