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jGDNÄ: Hinter uns steht ein hochmotiviertes Team

„Hinter uns steht ein hochmotiviertes Team“

Bei der ersten Mitgliederversammlung der jGDNÄ in Bremen wurden erstmals zwei Sprecher gewählt: Lennard Kleemann, der Molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg und zusätzlich Humanmedizin studiert und Nina Rack – sie studiert Humanmedizin an der Universität Greifswald. Hier sprechen sie über das, was die jGDNÄ in zwei Jahren erreicht hat und über große Pläne für die Zukunft.

Vor zwei Jahren, auf der GDNÄ-Versammlung in Potsdam, wurde die Junge GDNÄ gegründet. Wo steht sie heute?

Lennard: In Potsdam wurde die Junge GDNÄ nur ausgerufen, wir mussten uns erst überlegen, was wir daraus machen wollen. Inzwischen haben wir vieles zuwege gebracht: Es gibt ein Social-Media-Team, wir haben 2025 einen jGDNÄ-Kongress in Heidelberg durchgeführt, ein Buddy-Programm zur Begleitung von jüngeren Mitgliedern durch studentische Mentoren aufgebaut, uns auf eine Geschäftsordnung geeignet und die Vernetzung mit anderen Nachwuchsorganisationen in der Wissenschaft vorangetrieben. Übrigens sprechen wir heute nicht mehr von Junger GDNÄ, sondern vom Jungen Netzwerk der GDNÄ.

Nina: Außerdem haben wir im Schülerprogramm die Vorbereitungs-Workshops mitgestaltet und Abendunterhaltung organisiert, den Vortrag des Kölner Kriminalbiologen Mark Benecke initiiert, die Beratung von Studierenden für Schüler auf die Beine gestellt und ebenso das Wissenschaftscafé NextMed.

Lennard: Nicht zu vergessen die erste Mitgliederversammlung der jGDNÄ, bei der nicht nur wir beide für zwei Jahre als Sprecher gewählt wurden, sondern auch ein Koordinierungsteam mit sechs Fachvertretenden analog zur GDNÄ. 

Wow. Und nebenbei kommt Ihr auch noch zum Studieren?

Nina: Durchaus. Vor den Tagungen ist es natürlich viel Arbeit. Aber dazwischen verteilen sich die Aufgaben ganz gut, vor allem, weil hinter uns ein hochmotiviertes Team von etwas dreißig sehr aktiven jGDNÄ-Mitgliedern steht. 

Wie viele seid Ihr insgesamt?

Lennard: Wir haben 160 Mitglieder. Jetzt nach der Bremer Tagung kommen nochmal hundert Schülerprogramm-Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu. Wer als junger Mensch bis 32 in die GDNÄ eintritt, ist automatisch bei uns Mitglied. 

Wie ist das Verhältnis zur GDNÄ?

Nina: Sehr gut. Der Vorstand unterstützt uns in jeder Hinsicht und unsere Projekte werden auch finanziell von der GDNÄ getragen. Bei den Vorstandssitzungen sind wir mit dabei und unsere Argumente finden Gehör. Sehr froh sind wir auch über die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle: Unsere E-Mails werden schnell beantwortet, sogar am Wochenende, und Frau Landeck und Frau Diete stehen uns bei allen Fragen zur Seite. 

Was habt Ihr als Nächstes vor?

Lennard: Der nächste jGDNÄ-Kongress findet vom 24. bis 27. Juni 2027 in Frankfurt am Main statt und wird gerade intensiv vorbereitet. Das Motto ist „Wissen verbindet Welten“. Thematisch geht es um die Natur- und Technikwissenschaften und die Medizin. Wie schon in Heidelberg 2025 werden wir Forschungseinrichtungen und Produktionsstätten besuchen, auch mit dem Gedanken an mögliche künftige Arbeitsstätten für uns. Nina wird sich als geborene Frankfurterin um die Koordination kümmern.

Nina: Zum Glück mit einem großartigen Team. Am Abend des 25. Juni wird es in Frankfurt auch ein Regionaltreffen geben – siehe QR-Code –, zu dem nicht nur GDNÄ-Mitglieder, sondern alle Interessierten eingeladen sind. Wir hören einen Vortrag von der Journalistin und gelernten Neurobiologin Dr. Regina Oehler mit dem Titel „Die Illusion der einfachen Antwort: Thesen zum Wissenschaftsjournalismus am Beispiel von Gehirn und Bewusstsein“ – ein schöner Impuls für unsere Diskussion danach.

Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller

© GDNÄ

Lennard Kleemann, der Molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg und zusätzlich Humanmedizin studiert und Nina Rack – sie studiert Humanmedizin an der Universität Greifswald.

Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller


QR Code: Erste Informationen und Voranmeldung zum jGDNÄ-Kongress in Frankfurt/Main im Juni 2027.

Paul Mühlenhoff: Schülerprogramm und jGDNÄ vernetzen sich immer stärker

„Schülerprogramm und jGDNÄ vernetzen sich immer stärker“

Paul Mühlenhoff leitet das Schülerprogramm der GDNÄ seit 2012. Hauptamtlich ist er Oberstudienrat mit den Fächern Biologie und Deutsch an einem Gymnasium in Bielefeld. Für die Vorbereitung und Durchführung des Schülerprogramms wurde er auch in diesem Jahr von seiner Schule für einige Tage freigestellt.

Herr Mühlenhoff, wie läuft es im Schülerprogramm 2026?
Bislang sehr gut. Hundert Schülerinnen und Schüler nehmen teil – die meisten kommen aus der Region Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Vorbereitungs-Workshops wurden in diesem Jahr erstmals von der jGDNÄ organisiert. Es gab fünf Treffen, bei denen sich die Schüler auf die Vorträge und anschließenden Podiumsdiskussionen vorbereitet haben. Das hat zu sehr guten Ergebnissen geführt, wie wir heute Vormittag in der Session „Informatik / Mathematik“ beobachten konnten: Die Schülerinnen und Schüler konnten die Wissenschaftler mit fundierten Fragen herausfordern und sich mit ihnen auseinandersetzen. Die jungen Leute sind von Anfang an sehr sichtbar auf der Versammlung. Gestern Abend war der Science Slam „Wissenschaft in 5 Minuten“ wieder hervorragend besucht, heute und bis Sonntag diskutieren die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Podien mit Forscherinnen und Forschern. Was mich besonders freut, ist die gute Vernetzung zwischen dem Schülerprogramm und der jGDNÄ. 

Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller

© GDNÄ

Paul Mühlenhoff leitet das Schülerprogramm der GDNÄ seit 2012.

Das Schülerprogramm gibt es schon lange in der GDNÄ. Die jGDNÄ für Studierende und Nachwuchsforscher wurde erst vor zwei Jahren gegründet. Wie passen die beiden Gruppen zusammen?
Das geht oft nahtlos ineinander über. Die meisten Mitglieder der jGDNÄ haben vorher an einem der Schülerprogramme teilgenommen. Wir Organisatoren versuchen, den Übergang von der jüngeren Gruppe in die ältere glatt hinzubekommen. Ziel ist, dass die jungen Leute der GDNÄ langfristig erhalten bleiben und sich untereinander dauerhaft vernetzen. Die jGDNÄ übernimmt immer mehr Verantwortung in der GDNÄ, unter anderem auch für das Schülerprogramm. Dass der Kriminalbiologe Mark Benecke einen Vortrag in einem Vorbereitungs-Workshop gehalten hat, ist das Verdienst der jGDNÄ – die Schülerinnen und Schüler waren begeistert.

Also alles bestens?
Wir möchten das Schülerprogramm auf jeden Fall beibehalten. Aber auch sehr Gutes kann noch besser werden. Nächstes Mal wollen wir die Vorbereitung auf weniger Termine verteilen und auch die Zusammenarbeit mit Mentorinnen und Mentoren weiter optimieren.

Die nächste GDNÄ-Versammlung findet 2028 in Essen statt. Was ist für das Schülerprogramm geplant?
Wir werden Schulen in Essen und im Umkreis von zweihundert Kilometern zur Teilnahme einladen. Dazu sollen auch wieder Talente von Jugend forscht und über andere Stiftungen kommen. Die jGDNÄ wird dabei erneut eine tragende Rolle spielen. Wenn irgend möglich, wollen wir 2028 wieder Schülerlabore und Exkursionen in Forschungsinstitute anbieten.

Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller

© GDNÄ

Paul Mühlenhoff ist Oberstudienrat mit den Fächern Biologie und Deutsch an einem Gymnasium in Bielefeld.

Martin Lohse mit Alexander-von-Humboldt-Medaille ausgezeichnet

Martin Lohse mit Alexander-von-Humboldt-Medaille ausgezeichnet

Bei der 134. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) in Bremen wurde die Alexander-von-Humboldt-Medaille an Professor Martin Lohse verliehen. Er erhielt die Auszeichnung für sein herausragendes Engagement als Präsident und Vorstandsmitglied der GDNÄ.

Im Rahmen der Eröffnungssitzung der 134. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) am 18. September 2026 im Congress Centrum Bremen wurde Professor Martin Lohse mit der Alexander-von-Humboldt-Medaille geehrt. Als GDNÄ-Präsident von 2019 bis 2022 hat Martin Lohse die Naturforschergesellschaft in den schwierigen Jahre der Pandemie geleitet und die 200-Jahr-Feier in Leipzig verantwortet. In seiner Laudatio wies GDNÄ-Vizepräsident Heribert Hofer, auf die herausragenden Verdienste des Preisträgers hin: „Martin Lohse hat die GDNÄ vier Jahre lang mit viel Herzblut geführt und die glanzvolle 200-Jahr-Feier in Leipzig geprägt“, sagte Heribert Hofer.

Eröffnung der Büros Postplatz 1 © Paul Glaser

© MIKA-fotografie | Berlin

Martin Lohse mit der Urkunde zum Alexander-von-Humboldt-Preis der GDNÄ. Links neben ihm: GDNÄ-Präsidentin Anke Kaysser-Pyzalla, rechts GDNÄ-Vizepräsident Professor Heribert Hofer (mit Medaille).

Darüber hinaus habe der Preisträger die GDNÄ viele Jahre als Vizepräsident und Vorstandsratsmitglied begleitet. Martin Lohse ist Herausgeber der GDNÄ-Festschrift in Buchform „Wenn der Funke überspringt“, die Hofer dem Auditorium als allgemeinverständliches wissenschaftliches Überblickswerk empfahl. Der Laudator würdigte die herausragende wissenschaftliche Laufbahn des Pharmakologen Martin Lohse und seine Verdienste als Vizepräsident der Leopoldina, für die er 2019 mit einem Wissenschaftlerteam das politisch entscheidende Positionspapier „Saubere Luft“ erarbeitete.

Zu Beginn der Corona-Pandemie veröffentlichte Martin Lohse zusammen mit einem Wissenschaftlerteam eine weithin beachtete Empfehlung zur stufenweisen Bewältigung der Krise. Bei entsprechender Umsetzung wäre Deutschland vielleicht manche problematische Auswirkung der Shutdowns erspart geblieben, sagte Hofer – etwa in Schulen, Wirtschaft und Politik. In seiner Dankesrede erinnerte der Preisträger an Lorenz Oken, den Mitgründer der GDNÄ, der die Wissenschaft vor zweihundert Jahren mit frischen, unkonventionellen Ideen bereicherte.

Zur Auszeichnung

Mit der Alexander-von-Humboldt-Medaille werden Persönlichkeiten geehrt, die in herausragender Weise zur Weiterentwicklung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte beigetragen haben. Die Medaille erinnert an den großen Naturforscher und Kosmopoliten Alexander von Humboldt (1769 bis 1859). Er trug entscheidend zur frühen Entwicklung der GDNÄ bei. Seit 2010 wird die Medaille im zweijährigen Rhythmus vergeben.

Eröffnung der Büros Postplatz 1 © Paul Glaser

© MIKA-fotografie | Berlin

Professor Martin Lohse

Zur Person

Martin Lohse ist Professor für Pharmakologie und Toxikologie, Geschäftsführer des bayerischen Forschungsunternehmens ISAR Bioscience in Martinsried und Vorstandsratsmitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Als deren Präsident in den Jahren 2019 bis 2022 prägte er die 200-Jahr-Feier der Naturforschergesellschaft in Leipzig mit dem Tagungsthema „Wissenschaft im Bild“ (PDF). Er ist Herausgeber der aus diesem Anlass veröffentlichten Festschrift „Wenn der Funke überspringt“. Für seine Forschung über Rezeptoren erhielt er den höchsten deutschen Wissenschaftspreis, den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, und viele weitere Auszeichnungen.

Zum Weiterlesen

Schüler Initiative: Auf eigene Kosten nach Bremen gereist

„Auf eigene Kosten nach Bremen gereist“

Franz Theodor Lenner (16) und Jonah Willy Winzig (16) sind auf eigene Initiative zur GDNÄ-Versammlung nach Bremen gereist. Beide besuchen das private Gymnasium Villa Elisabeth in Wildau bei Berlin. Die staatlich anerkannte Schule legt viel Wert auf MINT-Unterricht in kleinen Klassen.

Wie habt Ihr von der Versammlung erfahren?
Unser Lehrer für Naturwissenschaften Dr. Stefan Bläß hat uns davon erzählt. Herr Bläß hat 2024 dafür gesorgt, dass einige aus unserer Schule zur Versammlung nach Potsdam gereist sind. Er hat uns so begeistert davon berichtet, dass wir uns danach auf eigene Kosten Fahrkarten nach Bremen gekauft und ein Hotel gebucht haben. Aus unserer Schule sind auch noch ein paar andere da.

Was erhofft Ihr Euch von der Tagung?
Wir versprechen uns Einblicke in die aktuelle Wissenschaft und viele gute Gespräche mit Professoren. Gestern Abend konnten wir schon mit dem Ex-Wissenschaftschef der NASA, Thomas Zurbuchen, sprechen. Wir haben ihn nach nuklearen Antrieben für Raumfahrzeuge und nach Wasservorkommen auf Jupitermonden gefragt und er hat uns alles sehr gut erklärt. Wir wollen einfach möglichst viel mitnehmen.

Und das klappt bisher?
Die Versammlung übertrifft unsere Erwartungen. Nach unserer Ankunft wurden wir gleich zu Paul Mühlenhoff geführt. Er hat uns überall vorgestellt. Alle Gesprächspartner sind sehr freundlich und auskunftsfreudig. Wir haben auch gleich eine Einladung zur Übersee-Nacht am Samstagabend erhalten – darauf freuen wir uns schon sehr. Heute Mittag dürfen wir an der Studienberatung teilnehmen. Beruflich wollen wir beide in Richtung Medizin gehen. Vielleicht bekommen wir auch noch ein paar Anregungen für unsere geplante Teilnahme am Jugend-forscht-Wettbewerb. Da haben wir schon Ideen für die Alzheimer-Forschung und neue Therapieansätze für Diabetes-Patienten.

Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller

© GDNÄ

Franz Theodor Lenner (16) und Jonah Willy Winzig (16) sind auf eigene Initiative zur GDNÄ-Versammlung nach Bremen gereist.

Fotojournal Tagesaktuelle Impressionen von der GDNÄ-Tagung 2026

Fotojournal

Tagesaktuelle Impressionen von der GDNÄ-Tagung 2026

Ein Nobelpreisträger beim Vortrag, die jGDNÄ auf dem Podium, Diskussionen in der Kaffeepause, das Ambiente im Congress Centrum Bremen: Eindrücke von der 134. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte finden Sie tagesaktuell auf dieser Seite. Ein Bild, dazu ein knapper Text – hier wird kurz und bündig über Highlights und interessante Momente berichtet. Eine ausführliche Fotodokumentation erscheint demnächst auf dieser Website.

Paul Mühlenhoff, der Leiter des GDNÄ-Schülerprogramms, grüßt vom Versammlungsort 2024 auf dem Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam.

© GDNÄ

Blick ins Foyer des Congress Centrums Bremen.

Donnerstag, 17. September 2026

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

© MIKA-fotografie | Berlin

Schülerprogramm 2026: Junge Leute bei der Vorbereitung auf die Versammlung 2026.

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

© GDNÄ

Dicht besetztes Auditorium bei der Abendveranstaltung „Wissenschaft in 5 Minuten“. Zur 134. Versammlung der GDNÄ werden rund 500 Teilnehmende erwartet, darunter 150 Schülerinnen, Schüler und Studierende. Die jungen Leute kommen aus der Region Bremen und dem ganzen Bundesgebiet. 

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

© GDNÄ

GDNÄ-Vizepräsident Heribert Hofer mit den akustisch ermittelten Siegern des Wettbewerbs „Wissenschaft in 5 Minuten.  Ausschlaggebend war die Intensität des Beifalls aus dem Publikum, die per App gemessen wurde. Platz eins erreichte Anne Marie Bobes (20), die ihr Projekt zur Aerodynamik von Vögeln vorstellte, rechts neben ihr steht Lennard Kleemann, der mit seinem Beitrag „Mikrofluidik: Totes zum Leben erwecken“ Platz zwei belegte. Ganz links: Paul Mühlenhoff, der Leiter des GDNÄ-Schülerprogramms, rechts daneben ist Professor Heribert Hofer zu sehen, der als Vizepräsident das Schülerprogramm entscheidend prägt.

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

© GDNÄ

Gut besuchtes Tagungs-Highlight: Professor Thomas Zurbuchen von der ETH Zürich bei seinem öffentlichen Abendvortrag „Die Moderne Suche nach Leben im All: Von der Drake-Gleichung zur Astrobiologie“.

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

© GDNÄ

Gut besuchtes Tagungs-Highlight: Professor Thomas Zurbuchen von der ETH Zürich bei seinem öffentlichen Abendvortrag „Die Moderne Suche nach Leben im All: Von der Drake-Gleichung zur Astrobiologie“.

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

© MIKA-fotografie | Berlin

Professor Heribert Hofer im Austausch mit jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Versammlung 2026.

© MIKA-fotografie | Berlin

Professor Michael Dröscher (vorn links) mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Schülerprogramms.

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

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Wissenschaft in 5 Minuten: Im dicht besetzten Hanse-Saal des Bremer Congress Centrums stellten sich sechs Schülerinnen und Schüler und sechs Studierende mit ihren Präsentationen dem Urteil des Publikums. Das Themenspektrum reichte von einer Reise ins Innere eines Schwarzen Lochs über mikrobiell erzeugte Energie aus Plastikabfall bis zu Anwendungen der Mikrofluidik in der Medizin. GDNÄ-Vizepräsident Heribert Hofer moderierte die Abendveranstaltung. Das Foto zeigt die Gewinnerin des Wettbewerbs bei ihrem Vortrag. Schon bei der Versammlung 2024 in Potsdam eroberte Anne Marie Bobesden ersten Platz, damals mit dem Thema „Wind2Light“.

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

© GDNÄ

Gut besuchtes Tagungs-Highlight: Professor Thomas Zurbuchen von der ETH Zürich bei seinem öffentlichen Abendvortrag „Die Moderne Suche nach Leben im All: Von der Drake-Gleichung zur Astrobiologie“.

Science-Slam auf der 133 Versammlung in Potsdam

© GDNÄ

Gut besuchtes Tagungs-Highlight: Professor Thomas Zurbuchen von der ETH Zürich bei seinem öffentlichen Abendvortrag „Die Moderne Suche nach Leben im All: Von der Drake-Gleichung zur Astrobiologie“.

Freitag, 18. September 2026

© GDNÄ

Für seine großen Verdienste um die GDNÄ wird Professor Martin Lohse  mit der Alexander-von-Humbldt-Medaille geehrt.

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GDNÄ-Präsidentin Anke Kaysser-Pyzalla heißt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 134. Versammlung willkommen.

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Grußworte sprachen die Bremer Wissenschaftssenatorin Dr. Henrike Müller, Dr. Kai Brüggemann (Firmenchef, Industrie-Club-Präsident und Geschäftsführer der 134. Versammlung) sowie Professor Michal Kucera, der wissenschaftliche Geschäftsführer für die 134. Versammlung und Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen.

© MIKA-fotografie | Berlin

Grußworte sprachen die Bremer Wissenschaftssenatorin Dr. Henrike Müller, Dr. Kai Brüggemann (Firmenchef, Industrie-Club-Präsident und Geschäftsführer der 134. Versammlung) sowie der hier abgebildete Professor Michal Kucera, der wissenschaftliche Geschäftsführer für die 134. Versammlung und Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen.

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Angeregte Diskussionen im Publikum

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Paul Mühlenhoff leitet das Schülerprogramm der GDNÄ seit 2012.

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Professor Jens Eisert bei seinem Vortrag „Was Quantenrechner der Zukunft wohl leisten können und was nicht“.

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Im Anschluss an die Session Informatik / Mathematik gab es eine lebhafte Diskussion zwischen Professoren und Schülerprogramm-Vertreterinnen und -Vertretern.

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Franz Theodor Lenner (16) und Jonah Willy Winzig (16) sind auf eigene Initiative zur GDNÄ-Versammlung nach Bremen gereist.

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Angeregte Diskussionen im Publikum

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Gut besuchte Eröffnungsveranstaltung im Hanse-Saal des Bremer Congress Centrums. 

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Grußworte sprachen die Bremer Wissenschaftssenatorin Dr. Henrike Müller, Dr. Kai Brüggemann (Firmenchef, Industrie-Club-Präsident und Geschäftsführer der 134. Versammlung – hier im Bild) sowie Professor Michal Kucera, der wissenschaftliche Geschäftsführer für die 134. Versammlung und Konrektor für Forschung und Transfer der Universität Bremen.

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Professor Michael Dröscher mit seinem groß aufgezogenen Lieblingsfoto, das ihn zusammen mit jungen Versammlungsteilnehmern zeigt. GDNÄ-Präsidentin Anke Kaysser-Pyzalla überreichte es ihm in Anerkennung seiner Verdienste als Generalsekretär der Naturforschergesellschaft – ein Amt, das Michael Dröscher Ende 2026 abgibt. Als Schatzmeister bleibt er der GDNÄ weiterhin verbunden.

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Junge Frauen bei der GDNÄ-Versammlung 2026 in Bremen.

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Kurz mal an die frische Luft: Mitarbeiterinnen des Betreuungsteams vor dem Bremer Congress Centrum.

Hands-on-Moment im acatech Science and Technology Café: Kryptologie – von geheimen Botschaften aus der Antike zur Zukunft der IT-Sicherheit.

© MIKA-fotografie | Berlin

© MIKA-fotografie | Berlin

Nach der Session Technik / Ingenieurwissenschaften stellten sich die Vortragenden (links: Professorin Stefanie Reese) den Fragen von Schülerinnen und Schülern.

Samstag, 19. September 2026

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Jeannette Koch, Musiktherapie-Studentin und Teilnehmerin des Wettbewerbs „Wissenschaft in 5 Minuten“.

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Bei der ersten Mitgliederversammlung der jGDNÄ in Bremen wurden erstmals zwei Sprecher gewählt: Lennard Kleemann (im Bild links), der Molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg und zusätzlich Humanmedizin studiert und Nina Rack (rechts) – sie studiert Humanmedizin an der Universität Greifswald.

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Frisch gewählt: Der neue achtköpfige Vorstand der jGDNÄ.

GDNÄ-Tagung 2024 in Potsdam: Ben Feringa © GDNÄ

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Professorin Beatriz Roldán Cuenya vom Berliner Fritz-Haber-Institut der MPG bei ihrem Vortrag „Katalysatoren: Lebendiger als bisher angenommen“.

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Professor Michael Dröscher (Mitte) mit Mitgliedern der jGDNÄ.

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In der Posterausstellung.

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Stolze Science-Slam-Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Urkunden. Sie werden flankiert von Paul Mühlhoff (links), dem Leiter des GDNÄ-Schülerprogramms.

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Professor Heribert Hofer berichtete über seine Feldforschung in der Serengeti. In seinem außerplanmäßigen Vortrag ging es um die Ursachen weiblicher Dominanz bei Tüpfelhyänen.

Wer beim Wettbewerb „Wissenschaft in 5 Minuten“ dabei war, konnte von Jeannette Koch einiges über Musiktherapie erfahren. Die 25-Jährige (Foto links) studiert das Fach an der privaten SRH Hochschule in Heidelberg und ist begeistert von ihrer Disziplin: „Musiktherapie erleichtert den Zugang zu Emotionen und schafft eine Verbindung zu Menschen, die allein über die Sprache nur schwer zu erreichen sind.“ Dazu zählen Frühgeborene ebenso wie Koma-Patienten und Menschen, die an Autismus, Depression oder neurologischen Erkrankungen wie Parkinson und Demenz leiden. Die Wirkung von Musiktherapie sei nachweisbar, sagt Jeannette Koch, etwa durch Stresshormon-Messungen, Gedächtnistests oder Gangbild-Aufzeichnungen. In der rezeptiven Musiktherapie lasse der Patient oder die Patientin Musik bewusst auf sich wirken, in der aktiven Musiktherapie stehe das gemeinsame Musizieren im Vordergrund. Jeannette Koch: „Im Studium lernen wir neben Klavier, Gitarre und Schlagzeug auch psychotherapeutische Methoden, um unseren Patienten beim Verbinden von Fühlen und Denken zu helfen.“ Seit ihrer Grundschulzeit spielt die junge Frau Waldhorn: „Das Zusammenspiel im Orchester macht mich bis heute glücklich.“ Nach dem Studium sieht sie sich als Forscherin oder als Musiktherapeutin in einer Klinik: „Kinder und Jugendliche liegen mir besonders am Herzen. Ich möchte sie unterstützen, einen guten Weg ins Leben zu finden.“

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Stehende Ovationen für die Macher des GDNÄ-Wissenschaftscafés NextMed Dialog – Junge Perspektiven für die Medizin von morgen.  

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Professorin Ruth Bieringer, Präsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker, während der Ehrung verdienter Mitglieder.

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Dr. Ekkehard Winter vom GDNÄ-Vorstandsrat moderierte das Wissenschaftscafé NextMed Dialog.

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Wie einfach können lebende Systeme sein? Dieser Frage ging die Münchener Professorin Petra Schwille vom Max-Planck-Institut für Biochemie in ihrem Vortrag nach.

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Zum öffentlichen Vortrag von Chemie-Nobelpreisträger Benjamin List über Organokatalyse kamen viele Gäste aus der Stadt ins Congress Centrum Bremen.

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Jubelndes Institut: Professor Benjamin List zeigte ein Foto, das ihn nach Bekanntgabe der Chemienobelpreises 2021 inmitten seiner Kolleginnen und Kollegen zeigt.

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Die Kleinen nach vorn, die Großen nach hinten – so hieß es bei der Aufstellung zum Gruppenbild mit 150 Schülerinnen und Schülern. Und doch war die Bühne des Congress Centrums fast zu klein für alle.

Sonntag, 20. September 2026

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Professor Peter Boor bei seinem Vortrag zum Thema „KI in der Pathologie“.

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Gibt es Fragen aus dem Publikum? Aber ja, die gab es, und sie wurden engagiert gestellt.

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Sag's mit Blumen: Im Namen der jGDNÄ dankten Marlene Anders und Lennard Kleemann (rechts) Katja Diete und Sylvia Landeck von der Geschäftsstelle für die sehr gute Zusammenarbeit.

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Schülerprogramm 2026: In den vier Konferenztagen wurden viele neue Freundschaften geknüpft.

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Persönlich anwesend sein konnte Professorin Sabine Oertelt-Prigione leider nicht. Sie war mit ihrem Vortrag „Die Bedeutung des Geschlechts in der biomedizinischen Forschung“ online zugeschaltet.

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GDNÄ-Mitglied Mark Benecke mit einer jungen Versammlungsteilnehmerin im Foyer des Congress Centrums. Mark Benecke ist Kriminalbiologe in Köln und hielt auf Einladung der jGDNÄ einen Vortrag im Rahmen des Schülerprogramms.

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Das frisch gewählte achtköpfige Koordinierungsteam der jGDNÄ.

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Ausblick auf die Versammlung 2028: Der künftige GDNÄ-Präsident Professor Ferdi Schüth vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung lud alle Mitglieder der Naturforschergesellschaft nach Essen ein.

Livestream der Versammlung in Bremen in Echtzeit miterleben

Livestream

Die Versammlung 2026 live miterleben

Der Nobel-Vortrag handelt von der vielleicht wichtigsten Technologie der Menschheit, der Katalyse. In einem weiteren öffentlichen Vortrag geht es darum, wie heute nach Leben im Weltall gesucht wird. Die Eröffnungsfeier lockt mit spannenden Beiträgen, Musik und der Verleihung der Alexander-von-Humboldt-Medaille. Auch 2026 tragen viele junge Menschen zum Gelingen der Tagung bei. Wer die 134. Versammlung der GDNÄ persönlich besucht, erlebt ein Fest der Wissenschaft mit vielen Höhepunkten.

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Weitere Informationen

Aber auch diejenigen, die nicht vor Ort sein können, sind zur Teilnahme in Echtzeit eingeladen. Alle Vorträge im Hansesaal des Congress Centrums Bremen werden per Livestream übertragen, ebenso die Eröffnung mit Grußworten am 18. September und die öffentlichen Vorträge von Chemie-Nobelpreisträger Professor Benjamin List „Organokatalyse für unsere Welt“ (Samstag, 19. September, 18:30 bis 20:00 Uhr) und Professor Thomas Zurbuchen „Die moderne Suche nach Leben im All – Von der Drake-Gleichung zur Astrobiologie“ (Donnerstag, 17. September, 20:00 Uhr).

Die Livestream-Nutzung ist kostenfrei; besondere technische Voraussetzungen sind nicht erforderlich. Ein digitales Endgerät und eine gute Internetverbindung genügen, um live dabei zu sein.

Hinweis: Dauerhaft nutzbar sind die Videoaufnahmen von Vorträgen und weiteren Beiträgen, die nach der 134. Versammlung auf dem GDNÄ-eigenen Videokanal eingestellt werden und ebenfalls kostenfrei zur Verfügung stehen.

 

Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam © K. Fritze

@ M3B GmbH

Für die GDNÄ-Versammlung 2026 ist der große Hanse-Saal im Congress Centrum Bremen gebucht.

Weitere Informationen: