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„Wir haben nur eine Welt“ – Schülerpräsentation für die Festversammlung in Leipzig auf gutem Weg

Vorbereitung auf die Festversammlung

„Wir haben nur eine Welt“: Schülerpräsentation auf gutem Weg

Bei der Zweihundertjahrfeier in Leipzig spielt das Schülerprogramm eine besondere Rolle. Gleich am Eröffnungstag, am 8. September, präsentieren Vertreterinnen und Vertreter der diesjährigen Schülergruppe unter dem Motto „Wir haben nur eine Welt“ Fragen an die Wissenschaft, die zuvor gemeinsam erarbeitet wurden. Um die Impulse der jungen Menschen geht es in einer anschließenden, hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion. Die Expertenrunde wird moderiert von GDNÄ-Präsident Professor Martin Lohse.

Um die Präsentation vorzubereiten, kommen Schülerinnen und Schüler vor der Jubiläumsversammlung vom 8. bis 11. September mehrmals zusammen. Ein erstes Treffen fand Mitte Juni in Leipzig statt; die finale Abstimmung ist am 7. September vorgesehen.

Impressionen vom Vorbereitungstreffen des Schülerprogramms im Juni 2022 in Leipzig.

© Michael Dröscher

In Arbeitsgruppen diskutieren Schülerinnen und Schüler ihre Ideen für die Präsentation auf der Festversammlung.

Bei der ersten Zusammenkunft ging es darum, mit Blick auf die Zukunft der Menschheit die wichtigsten Herausforderungen zu definieren. Die Leitfrage lautete: Welche Probleme sind die drängendsten und inwiefern können die Naturwissenschaften Beiträge zur Lösung leisten? Diskutiert wurde in sechs Workshops, an denen rund hundert Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Thematische Schwerpunkte waren Chemie, Biologie, Medizin, Physik/Geologie, Mathematik/Informatik und Technik/Ingenieurwissenschaften. Begleitet wurden die Arbeitsgruppen von Professorin Eva-Maria Neher, Professor Wolfgang Lubitz, Professor Uwe Hartmann, Professor Michael Dröscher, Studienrat Paul Mühlenhoff sowie den Tutoren Clara Vogt und Moritz Sest.

Pro Arbeitsgruppe entwickelten die Schülerinnen und Schüler aus Leipzig und Umgebung drei gemeinsame Fragen. In digitaler Vernetzung wird nun bis zum nächsten Präsenztreffen am 7. September weiter an der gemeinsamen Aufgabe gearbeitet. Die Idee ist, dass jedes Team sich am Ende auf eine herausfordernde Kernfrage an die Wissenschaft einigt, die dann bei der Festsitzung präsentiert wird.

Impressionen vom Vorbereitungstreffen des Schülerprogramms im Juni 2022 in Leipzig.

© Michael Dröscher

Vorbereitungs-Workshop in Leipzig: Schülergruppe in Aktion.

Impressionen vom Vorbereitungstreffen des Schülerprogramms im Juni 2022 in Leipzig.

© Michael Dröscher

Diskussionsrunde beim Treffen im Juni 2022 mit Studienrat Paul Mühlenhoff, dem Leiter des Schülerprogramms (hinten rechts).

Weitere Informationen:

Alle Beiträge zur 130. Versammlung der GDNÄ sind jetzt als Videos abrufbar

Alle Beiträge zur 130. Versammlung der GDNÄ sind jetzt als Videos abrufbar

Alle Grußworte, Festvorträge, Plenarübersichten und Plenarvorträge sind jetzt als Videostreams abrufbar, wobei die gezeigten PowerPoint-Präsentation zusätzlich zu den Sprecherinnen und Sprecher gezeigt werden.

In Kombination mit dem Überblicksvideo mit diversen Interviews und Eindrücken vom Rahmenprogramm, den Labortouren und den Kulturabenden ist damit eine umfangreiche multimediale Dokumentation der Saarbrücker Versammlung der GDNÄ unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster im Internet verfügbar.

Videoüberblick zur 130. Versammlung in Saarbrücken steht bereit

Videoüberblick zur 130. Versammlung in Saarbrücken steht bereit

Ab sofort kann eine Zusammenfassung unserer sehr erfolgreichen 130. Versammlung in Saarbrücken als Videostream abgerufen werden. Das Video zeigt einen Überblick zu allen Plenarsitzungen, öffentlichen Abendvorträgen und Kulturveranstaltungen. Durch Interviews der Gruppenvorsitzenden und der örtlichen Geschäftsführer werden wichtige Gesichtspunkte und Ergebnisse der Versammlung festgehalten.

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Mehr Informationen

130. Versammlung, Saarbrücken, 14.-17.09.2018

130. Versammlung, Saarbrücken, 14.-17.09.2018

Digitalisierung der Wissenschaften – von Strukturen zu Prozessen

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Förderer der GDNÄ,

die Digitalisierung der Wissenschaften ermöglicht ausgehend von Strukturmodellen die Analyse und Simulation von komplexen Prozessen mithilfe von Computern.

Zum ersten Mal in ihrer fast 200-jährigen Geschichte kommt die GDNÄ ins Saarland, das als Informatikland ideal für dieses Thema unserer 130. Versammlung geeignet ist.

Das Internet und die erste Welle der Digitalisierung hatten den Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen revolutioniert. Inzwischen hat die Informatik für alle Wissenschaften Methoden entwickelt, um digitale Massendaten automatisch auszuwerten. Die damit ausgelöste zweite Welle der Digitalisierung ändert aber auch die Arbeitsweise von Wissenschaftlern grundlegend und birgt damit enorme Potenziale für Durchbrüche in Naturwissenschaft, Medizin und Technik.

Massendaten werden durch Algorithmen des maschinellen Lernens automatisch klassifiziert, Experimente werden durch Roboter ausgeführt, durch Künstliche Intelligenz werden neue Zusammenhänge entdeckt und Hypothesen überprüft. Im Zentrum stehen aber weiterhin die WissenschaftlerInnen, die mit ihrer Neugier und Leidenschaft bestehende Grenzen in und zwischen Disziplinen überwinden, um völlig neuartige Erkenntnisse zu gewinnen – immer öfters unterstützt von digitalen Assistenten.

Das Saarland weist neben dem weltweit renommierten Fachbereich Informatik seiner Universität die höchste Dichte von An-Instituten auf dem Gebiet der Informatik auf: Neben dem von mir geleiteten Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz machen das Helmholtz-Zentrum für Cybersicherheit, das Leibniz-Zentrum für Informatik im Schloss Dagstuhl sowie das Max-Planck-Institut für Informatik und das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme den Saarland Informatics Campus mit seinem gemeinsamen Exzellenzcluster zu einem erstrangigen Standort der Digitalisierung.

Neben dem Nobel-Vortrag und der Leopoldina Lecture bietet das Programm 15 eingeladene Vorträge von Spitzenforschern aus Medizin, Biologie, Physik, Chemie und Technik, die durch sechs fußläufig erreichbare Labortouren mit Praxiseinblicken über die Mittagszeit ergänzt werden.

Die Altstadt von Saarbrücken strahlt französischen Charme aus und ist schon wegen ihrer ausgezeichneten Küche bis hin zum Drei-Sterne-Restaurant eine Reise wert. Die GDNÄ Teilnehmer werden mit einem einzigartigen Konzertabend in der spätbarocken Ludwigskirche, einem Empfang der Oberbürgermeisterin im Rittersaal des Rathauses sowie einer Darbietung des Saarländischen Staatsballets nach dem Nobel-Vortrag im Staatstheater auch kulturell verwöhnt werden.

Diese Großveranstaltung wurde nur durch großzügige Spenden möglich, für die wir uns bei allen Förderern ausdrücklich bedanken! Die Bedeutung unserer 130. Versammlung wird durch die Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die Eröffnung durch den Ministerpräsidenten des Saarlandes unterstrichen.

Nehmen Sie an unserem Zukunftsdialog aktiv teil und diskutieren Sie mit renommierten Fachexperten die Chancen und Risiken der Digitalisierungen der Wissenschaften!

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme an der 130. Versammlung der GDNÄ in Saarbrücken.

Saarbrücken, Juni 2018

Ihr Wolfgang Wahlster
Präsident der GDNÄ

 

 

Exklusive New Wave Tasse mit GDNÄ-Logo für Sprecher und Unterstützer der 130. Versammlung in Saarbrücken vom 14.9.-17.9.2018

Exklusive New Wave Tasse mit GDNÄ-Logo

Für Sprecher und Unterstützer der 130. Versammlung in Saarbrücken

Als kleine Aufmerksamkeit und Dank für ihren Einsatz werden die Sprecher, ehrenamtlichen Helfer und Spender eine mit dem Logo der GDNÄ verzierte Tasse überreicht bekommen.

Die Tasse aus der Serie NewWave mit der charakteristischen Wellenform aus feinstem Premium Porcelain in reinem Weiß von der Weltmarke Villeroy und Boch (est. 1748) dient als Souvenir aus dem Saarland. Die mit dem „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“ und als „Trendgeschirr des Jahres“ ausgezeichnete Kollektion NewWave besticht durch die asymmetrische Form und geschwungene Linien.

GDNAE Tasse klein

1. Regionaltreffen Rhein/Ruhr im Deutschen Museum Bonn, 08.05.2018

1. Regionaltreffen Rhein/Ruhr im Deutschen Museum Bonn

Zum ersten Mal fand am 8. Mai auf Einladung des Generalsekretärs ein Regionaltreffen der GDNÄ in der Region Rhein-Ruhr zwischen Koblenz und Dortmund statt. Dort wohnen etwa 400 GDNÄ-Mitglieder. 35 Personen nahmen an dem Treffen im Deutschen Museum in Bonn teil, nicht nur Mitglieder, denn das Programm im Umfeld der Lego-Ausstellung hatte auch einige Begleitpersonen und Gäste angelockt. Die meisten Teilnehmer kamen aus der näheren Umgebung, doch auch Dortmund und Wuppertal waren nicht zu weit. Alle Altersgruppen waren vertreten, von jung bis alt.

Das Programm begann um 18.00 Uhr mit einem kurzen Gang durch die beindruckende Lego-Sonderausstellung des Deutschen Museums in Bonn, die Spielzeuge bis zurück in die 1930er Jahre zeigt, natürlich erst Holzspielzeuge, dann solche aus Kunststoff, wie sie jeder kennt. Das Herz jedes Legoliebhabers, ob alt oder jung, wurde dabei angesprochen. Danach stellte der Generalsekretär die GDNÄ und das Programm der Versammlung in Saarbrücken kurz vor und warb um die Teilnahme.

An die Lego-Ausstellung angelehnt, stand das Thema Kunststoffe im Mittelpunkt des Abends. In einem Impulsvortag beschrieb der Generalsekretär Marktvolumina und Anwendungen, um dann im Kern das aktuelle Thema "Marine Litter" anzusprechen, was zu einer lebhaften Diskussion führte. Wem ist schon klar, dass er z.B. jeden Tag mit Reifenabrieb und Wäscheabrieb zu den 60.000 t Mikroplastik beiträgt, die wir aus Deutschland jedes Jahr ins Meer entlassen. Dies ist aber gegen die 5 bis 10 Mio. t Kunststoffe, die jährlich, insbesondere in Asien, ins Meer gespült werden, eher das kleinere Problem.

In den anschließenden Gesprächen bei einem kleinen Imbiss wurde der Wunsch geäußert, diese Regionaltreffen mindestens jährlich anzubieten. Das Präsidium plant weitere Regionaltreffen im kommenden versammlungsfreien Jahr und sucht Regionalbotschafter der GDNÄ, die diese Treffen mit vorbereiten.

Bonn, 08.05.2018