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    GDNÄ ehrt Prof. Dr. Sigrid Doris Peyerimhoff

    Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) ehrt die theoretische Chemikerin Prof. Dr. Sigrid Doris Peyerimhoff: Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der 130. Versammlung der GDNÄ hat die international renommierte Wissenschaftlerin die Alexander-von-Humboldt-Medaille erhalten. Sigrid Peyerimhoff wird damit für ihre besonderen Verdienste um die GDNÄ ausgezeichnet. Die Ehrung steht zu Beginn der 130. Versammlung der GDNÄ in Saarbrücken, die vom 14. bis zum 17. September stattfindet.

    Frau Prof. Peyerimhoff hat in ihrer Zeit als aktive Wissenschaftlerin den Bereich der ‚Computational Chemistry’ in Deutschland maßgeblich vorangetrieben. Die unter anderem mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis und der Cothenius-Medaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina geehrte Wissenschaftlerin hat sich über Jahrzehnte hinweg sowohl wissenschaftlich als auch organisatorisch um die GDNÄ verdient gemacht.

    Präsident Wahlster ehrt Prof. Dr. Sigrid Doris Peyerimhoff auf der 130. Versammlung in Saarbrücken.

    „Frau Peyerimhoff ist bereits seit 32 Jahren treues Mitglied der GDNÄ. Sie hat nicht nur als Mitglied im Wissenschaftlichen Ausschuss und im Vorstandsrat von 1987 bis 1996, sondern auch durch ihre mit viel Expertise durchgeführten Kassenprüfungen von 1997 bis 2014 wesentlich zur Entwicklung unserer Gesellschaft beigetragen. Sie hat immer die interdisziplinäre Ausrichtung unserer Gesellschaft sehr gefördert“, erklärte der Präsident der GDNÄ, Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, am heutigen Nachmittag im Auditorium Maximum der Universität des Saarlandes in seiner Laudatio.

    Die Alexander-von-Humboldt-Medaille wird alle zwei Jahre anlässlich der GDNÄ-Versammlungen verliehen. Die nächste Verleihung findet im Jahr 2020 auf der 131. Versammlung in Würzburg statt.

    Alexander-von-Humboldt-Medaille und Urkunde

    Präsident der GDNÄ in Datenethikkommission der Bundesregierung berufen

    Präsident der GDNÄ in Datenethikkommission der Bundesregierung berufen

    Berlin, 5.9.2018, Professor Wolfgang Wahlster, der Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, wurde in die neue Datenethikommission der Bundesregierung berufen, die am 5.9.2018 mit den beiden zuständigen Bundesministern in Berlin die Auftaktsitzung hatte.

    Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz auch in der Forschung werden ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen im Umgang mit den für Lernalgorithmen erforderlichen Massen an Trainingsdaten immer wichtiger.

    Diese Fragestellung wird auch auf der 130. Versammlung der GDNÄ vom 14.-17. September in Saarbrücken aus verschiedenen Blickwinkeln in den Plenarvorträgen beleuchtet.

    DEK klein

    erste Reihe v.l.n.r.: Prof. Wahlster (DFKI), Bundesinnenminister Seehofer, Prof. Woopen (CERES), Bundesjustizministerin Dr. Barley, Prof. Schwartmann (U. Köln), Bundesdatenschutzbeauftrage Voßhoff

    Landesmedaille für die Vizepräsidentin der GDNÄ Eva-Maria Neher aus Göttingen

    Landesmedaille für die Vizepräsidentin der GDNÄ Eva-Maria Neher aus Göttingen

    29.08.18, Hannover/Göttingen.

    Eine besondere Auszeichnung erhielt Prof. Dr. Eva-Maria Neher (67) aus Göttingen, die derzeit erste Vizepräsidentin der GDNÄ ist.

    Ministerpräsident Stephan Weil überreichte ihr in Hannover die Landesmedaille von Niedersachsen.

    Neher wurde für ihr über 20-jähriges Engagement bei der Vermittlung von Wissenschaft an junge Menschen durch eigenständiges Experimentieren ausgezeichnet.

    Dazu hat sie das XLAB ins Leben gerufen, das Göttinger Experimentallabor für Junge Leute. Im XLAB experimentieren die Kursteilnehmer eigenständig, begleitende Lehrkräfte sind beobachtende Gäste. "Es gelingt Prof. Neher und ihren Assistenten mit dem Labor besonders gut, junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern", heißt es in der Begründung zu der hohen Auszeichnung.

    Nach einem ungeschriebenen Gesetz werden regelmäßig nicht mehr als 30 lebende Persönlichkeiten mit der Landesmedaille von Niedersachsen ausgezeichnet. Zurzeit gibt es nach Angaben der Landesregierung insgesamt 23 Geehrte.

    Ministerpräsident Stephan Weil mit Professorin Eva-Maria Neher.

    130. Versammlung, Saarbrücken, 14.-17.09.2018

    130. Versammlung, Saarbrücken, 14.-17.09.2018

    Digitalisierung der Wissenschaften – von Strukturen zu Prozessen

    Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Förderer der GDNÄ,

    die Digitalisierung der Wissenschaften ermöglicht ausgehend von Strukturmodellen die Analyse und Simulation von komplexen Prozessen mithilfe von Computern.

    Zum ersten Mal in ihrer fast 200-jährigen Geschichte kommt die GDNÄ ins Saarland, das als Informatikland ideal für dieses Thema unserer 130. Versammlung geeignet ist.

    Das Internet und die erste Welle der Digitalisierung hatten den Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen revolutioniert. Inzwischen hat die Informatik für alle Wissenschaften Methoden entwickelt, um digitale Massendaten automatisch auszuwerten. Die damit ausgelöste zweite Welle der Digitalisierung ändert aber auch die Arbeitsweise von Wissenschaftlern grundlegend und birgt damit enorme Potenziale für Durchbrüche in Naturwissenschaft, Medizin und Technik.

    Massendaten werden durch Algorithmen des maschinellen Lernens automatisch klassifiziert, Experimente werden durch Roboter ausgeführt, durch Künstliche Intelligenz werden neue Zusammenhänge entdeckt und Hypothesen überprüft. Im Zentrum stehen aber weiterhin die WissenschaftlerInnen, die mit ihrer Neugier und Leidenschaft bestehende Grenzen in und zwischen Disziplinen überwinden, um völlig neuartige Erkenntnisse zu gewinnen – immer öfters unterstützt von digitalen Assistenten.

    Das Saarland weist neben dem weltweit renommierten Fachbereich Informatik seiner Universität die höchste Dichte von An-Instituten auf dem Gebiet der Informatik auf: Neben dem von mir geleiteten Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz machen das Helmholtz-Zentrum für Cybersicherheit, das Leibniz-Zentrum für Informatik im Schloss Dagstuhl sowie das Max-Planck-Institut für Informatik und das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme den Saarland Informatics Campus mit seinem gemeinsamen Exzellenzcluster zu einem erstrangigen Standort der Digitalisierung.

    Neben dem Nobel-Vortrag und der Leopoldina Lecture bietet das Programm 15 eingeladene Vorträge von Spitzenforschern aus Medizin, Biologie, Physik, Chemie und Technik, die durch sechs fußläufig erreichbare Labortouren mit Praxiseinblicken über die Mittagszeit ergänzt werden.

    Die Altstadt von Saarbrücken strahlt französischen Charme aus und ist schon wegen ihrer ausgezeichneten Küche bis hin zum Drei-Sterne-Restaurant eine Reise wert. Die GDNÄ Teilnehmer werden mit einem einzigartigen Konzertabend in der spätbarocken Ludwigskirche, einem Empfang der Oberbürgermeisterin im Rittersaal des Rathauses sowie einer Darbietung des Saarländischen Staatsballets nach dem Nobel-Vortrag im Staatstheater auch kulturell verwöhnt werden.

    Diese Großveranstaltung wurde nur durch großzügige Spenden möglich, für die wir uns bei allen Förderern ausdrücklich bedanken! Die Bedeutung unserer 130. Versammlung wird durch die Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die Eröffnung durch den Ministerpräsidenten des Saarlandes unterstrichen.

    Nehmen Sie an unserem Zukunftsdialog aktiv teil und diskutieren Sie mit renommierten Fachexperten die Chancen und Risiken der Digitalisierungen der Wissenschaften!

    Ich freue mich auf Ihre Teilnahme an der 130. Versammlung der GDNÄ in Saarbrücken.

    Saarbrücken, Juni 2018

    Ihr Wolfgang Wahlster
    Präsident der GDNÄ

     

     

    Exklusive New Wave Tasse mit GDNÄ-Logo für Sprecher und Unterstützer der 130. Versammlung in Saarbrücken vom 14.9.-17.9.2018

    Exklusive New Wave Tasse mit GDNÄ-Logo

    Für Sprecher und Unterstützer der 130. Versammlung in Saarbrücken

    Als kleine Aufmerksamkeit und Dank für ihren Einsatz werden die Sprecher, ehrenamtlichen Helfer und Spender eine mit dem Logo der GDNÄ verzierte Tasse überreicht bekommen.

    Die Tasse aus der Serie NewWave mit der charakteristischen Wellenform aus feinstem Premium Porcelain in reinem Weiß von der Weltmarke Villeroy und Boch (est. 1748) dient als Souvenir aus dem Saarland. Die mit dem „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“ und als „Trendgeschirr des Jahres“ ausgezeichnete Kollektion NewWave besticht durch die asymmetrische Form und geschwungene Linien.

    GDNAE Tasse klein