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    Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der GDNÄ,

    herzlich willkommen zur 200-Jahr-Feier der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ), der ältesten interdisziplinären wissenschaftlichen Gesellschaft Deutschlands.

    Seit 1822 bringt unsere Gesellschaft Wissenschaftler, Wissenschaftlerinnen und an Wissenschaft Interessierte zum fächerübergreifenden Austausch zusammen. Der Dialog zwischen Naturwissenschaften, Medizin, Technik und Öffentlichkeit liegt uns am Herzen, ihn wollen wir fördern und bei unserer festlichen 132. Versammlung vom 8. bis 11. September 2022 lebendig werden lassen.

    Aus Anlass des besonderen Geburtstags kehren wir nach Leipzig zurück, dorthin also, wo die GDNÄ vor zweihundert Jahren gegründet wurde. Neben unseren Mitgliedern und vielen Gästen werden mehr als zweihundert Schülerinnen, Schüler und Studierende an der Festversammlung teilnehmen. Sie haben sich im Vorfeld mit dem Thema „Wir haben nur eine Welt“ befasst und wollen in Leipzig ihre Fragen und Anregungen vorstellen und mit dem Publikum diskutieren.

    Im Vortragsteil geht es um die Bedeutung von Bildern in der Wissenschaft. Bilder zeigen neu Entdecktes, erklären Ergebnisse, verdeutlichen Hypothesen. Dabei bewegt sich die Forschung in einem Spannungsfeld, denn Bilder können belegen und erläutern, aber auch suggerieren und verfälschen.

    Hören und schauen Sie sich an, was die neuesten Technologien an Bildern erzeugen können und wie unsere Wahrnehmung und unsere Vorstellungen von der Welt dadurch geprägt werden. Lassen Sie sich anregen von exzellenten Vorträgen und den Ideen junger Menschen – und nehmen Sie teil am Gespräch über die Welt von morgen.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Lennart Resch

    Martin Lohse, Präsident der GDNÄ

    Tagungsmotiv der Jubiläumsversammlung 2022.

    Zurück zu den Wurzeln

    Zur Feier ihres 200-jährigen Bestehens kehrt die GDNÄ vom 8. bis 11. September 2022 zurück in ihre Gründungsstadt Leipzig. Tagungsort ist die Kongresshalle am Leipziger Zoo. Das Art-déco-Gebäude vereint historische und neuzeitliche Elemente in elegantem Zusammenspiel. Im Jahr 1900 wurde es als „Bürgerliches Gesellschaftshaus“ des Zoologischen Gartens eingeweiht. Angestoßen durch eine Bürgerinitiative wurde das Ensemble von 2010 bis 2015 umfassend saniert und umgebaut.

    Saarbrücken 2018 © Robertus Koppies

    Kongresshalle am Zoo Leipzig

    Die sächsische Stadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Bereits im 7. Jahrhundert siedelten sich hier Sorben im „Ort bei den Linden” an. Um 1165 erhielt Leipzig das Stadtrecht sowie Marktprivilegien und wurde rasch eine bedeutende Handelsstadt. Ein kaiserliches Privileg im Jahr 1497 leitete die Entwicklung zu einer Messestadt von europäischem Rang ein.

    Die 1409 gegründete Universität ist eine der ältesten in Deutschland. Heute macht sie, gemeinsam mit zahlreichen außeruniversitären Instituten, Leipzig zu einer Stadt der Wissenschaft und Forschung.

    Weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus wird auch das musikalische Erbe Leipzigs geschätzt. In der Thomaskirche wirkte Johann Sebastian Bach 27 Jahre lang als Kantor. Hier hat auch der weltbekannte Thomanerchor sein Zuhause.

    Die Ereignisse im Herbst 1989 ließen die Welt auf Leipzig blicken. Die Nikolaikirche wurde zum Ausgangspunkt einer friedlichen Revolution, die zur Wiedervereinigung Deutschlands führte. In dieser so bedeutsamen Kirche feiern wir das 200-jährige Bestehen unserer Gesellschaft mit einem Jubiläumskonzert.