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    Festschrift zum GDNÄ-Jubiläum

    200 bewegte Jahre auf 200 Seiten

    Pünktlich zur Jubiläumsversammlung in Leipzig erscheint Anfang September 2022 eine aufwändig gestaltete Festschrift in der Aufmachung eines modernen Sachbuchs. Auf zweihundert Seiten geht es um die wechselvolle Geschichte der GDNÄ, ihr heutiges Aufgabenspektrum und die Perspektiven für die Zukunft.

    Das reich illustrierte Buch skizziert den Weg der GDNÄ durch zwei Jahrhunderte. Es macht an wichtigen Stationen halt, blickt weit in die Zukunft und lässt den Forschungsfunken überspringen. Dann zum Beispiel, wenn renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter viele GDNÄ-Mitglieder, inspirierend und verständlich über ihre eigene Forschung und die Entwicklung ihres Fachgebiets berichten. In diesen „Werkstattberichten“ geht es zum Beispiel um eine Expedition in die Tiefsee, um die Fahndung nach der Dunklen Materie, neue Techniken der Energiespeicherung und die Geschichte der modernen Klimaforschung. Spannend zu lesen ist sind auch die Interviews mit einem Pionier der neuen RNA-Medizin und dem Nobelpreisträger, der für die Erfindung der organischen Katalyse ausgezeichnet wurde.

    Grußworte aus Politik und Wissenschaft leiten die Festschrift ein. Abgerundet wird das Buch mit einem facettenreichen Ausblick in die Zukunft.

    Herausgeber und Mitautor der Festschrift ist Professor Martin Lohse, Präsident der GDNÄ. Gestaltet wurde das Werk von Thomas Liebscher, Diplom-Grafiker, Gründer und Inhaber des Leipziger Passage-Verlag.

    Hier einige Probeseiten

    Impressionen vom Vorbereitungstreffen des Schülerprogramms im Juni 2022 in Leipzig.
    Titelseite der Festschrift zum großen Jubiläum der GDNÄ. © Thomas Liebscher, Passage-Verlag
    Weitere Informationen:

    Eine Gesellschaft mit Geschichte(n)

    Vereint die Wissenschaften voranbringen, in offener Diskussion und freundschaftlicher Atmosphäre – das wollte die Gruppe um Lorenz Oken, als sie 1822 die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) in Leipzig gründete. Anfangs als „wissenschaftliche Nomadenhorde“ belächelt, entwickelte sich die Forschergesellschaft schnell zu einem Treffpunkt für die naturwissenschaftlich-medizinische Elite Europas. Ihren Kernanliegen – dem interdisziplinären Austausch, dem Gespräch mit der Gesellschaft und der Nachwuchsförderung – ist die GDNÄ bis heute verpflichtet.

    Das Buch enthält Beiträge von Christiane Angermann, Marie-Luise Beck, Lilo Berg, Rainer Blatt, Matthias Bochtler, Angelika Brandt, Dietrich von Engelhardt, Georg Ertl, Jörg Hacker, Günther Hasinger, Heribert Hofer, Robert Huber, Sandra Kumm, Benjamin List, Martin Lohse, Thomas Lohse, Jochem Marotzke, Ansgar Schanbacher, Robert Schlögl, Jörg Vogel, Wolfgang Wahlster, Ernst-Ludwig Winnacker, Ekkehard Winter und vielen anderen.

    Lohse, Martin (Hrsg.): Wenn der Funke überspringt, Passage-Verlag Leipzig 2022, ISBN 3954151308, 29 Euro (erscheint Anfang September 2022)

    „Wir haben nur eine Welt“ – Schülerpräsentation für die Festversammlung in Leipzig auf gutem Weg

    Vorbereitung auf die Festversammlung

    „Wir haben nur eine Welt“: Schülerpräsentation auf gutem Weg

    Bei der Zweihundertjahrfeier in Leipzig spielt das Schülerprogramm eine besondere Rolle. Gleich am Eröffnungstag, am 8. September, präsentieren Vertreterinnen und Vertreter der diesjährigen Schülergruppe unter dem Motto „Wir haben nur eine Welt“ Fragen an die Wissenschaft, die zuvor gemeinsam erarbeitet wurden. Um die Impulse der jungen Menschen geht es in einer anschließenden, hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion. Die Expertenrunde wird moderiert von GDNÄ-Präsident Professor Martin Lohse.

    Um die Präsentation vorzubereiten, kommen Schülerinnen und Schüler vor der Jubiläumsversammlung vom 8. bis 11. September mehrmals zusammen. Ein erstes Treffen fand Mitte Juni in Leipzig statt; die finale Abstimmung ist am 7. September vorgesehen.

    Impressionen vom Vorbereitungstreffen des Schülerprogramms im Juni 2022 in Leipzig.

    © Michael Dröscher

    In Arbeitsgruppen diskutieren Schülerinnen und Schüler ihre Ideen für die Präsentation auf der Festversammlung.
    Bei der ersten Zusammenkunft ging es darum, mit Blick auf die Zukunft der Menschheit die wichtigsten Herausforderungen zu definieren. Die Leitfrage lautete: Welche Probleme sind die drängendsten und inwiefern können die Naturwissenschaften Beiträge zur Lösung leisten? Diskutiert wurde in sechs Workshops, an denen rund hundert Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Thematische Schwerpunkte waren Chemie, Biologie, Medizin, Physik/Geologie, Mathematik/Informatik und Technik/Ingenieurwissenschaften. Begleitet wurden die Arbeitsgruppen von Professorin Eva-Maria Neher, Professor Wolfgang Lubitz, Professor Uwe Hartmann, Professor Michael Dröscher, Studienrat Paul Mühlenhoff sowie den Tutoren Clara Vogt und Moritz Sest.

    Pro Arbeitsgruppe entwickelten die Schülerinnen und Schüler aus Leipzig und Umgebung drei gemeinsame Fragen. In digitaler Vernetzung wird nun bis zum nächsten Präsenztreffen am 7. September weiter an der gemeinsamen Aufgabe gearbeitet. Die Idee ist, dass jedes Team sich am Ende auf eine herausfordernde Kernfrage an die Wissenschaft einigt, die dann bei der Festsitzung präsentiert wird.

    Impressionen vom Vorbereitungstreffen des Schülerprogramms im Juni 2022 in Leipzig.

    © Michael Dröscher

    Vorbereitungs-Workshop in Leipzig: Schülergruppe in Aktion.

    Impressionen vom Vorbereitungstreffen des Schülerprogramms im Juni 2022 in Leipzig.

    © Michael Dröscher

    Diskussionsrunde beim Treffen im Juni 2022 mit Studienrat Paul Mühlenhoff, dem Leiter des Schülerprogramms (hinten rechts).
    Weitere Informationen:

    Alle Beiträge zur 130. Versammlung der GDNÄ sind jetzt als Videos abrufbar

    Alle Beiträge zur 130. Versammlung der GDNÄ sind jetzt als Videos abrufbar

    Alle Grußworte, Festvorträge, Plenarübersichten und Plenarvorträge sind jetzt als Videostreams abrufbar, wobei die gezeigten PowerPoint-Präsentation zusätzlich zu den Sprecherinnen und Sprecher gezeigt werden.

    In Kombination mit dem Überblicksvideo mit diversen Interviews und Eindrücken vom Rahmenprogramm, den Labortouren und den Kulturabenden ist damit eine umfangreiche multimediale Dokumentation der Saarbrücker Versammlung der GDNÄ unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster im Internet verfügbar.

    Saarbrücken 2018 © Robertus Koppies

    Videoüberblick zur 130. Versammlung in Saarbrücken steht bereit

    Videoüberblick zur 130. Versammlung in Saarbrücken steht bereit

    Ab sofort kann eine Zusammenfassung unserer sehr erfolgreichen 130. Versammlung in Saarbrücken als Videostream abgerufen werden. Das Video zeigt einen Überblick zu allen Plenarsitzungen, öffentlichen Abendvorträgen und Kulturveranstaltungen. Durch Interviews der Gruppenvorsitzenden und der örtlichen Geschäftsführer werden wichtige Gesichtspunkte und Ergebnisse der Versammlung festgehalten.

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    130. Versammlung, Saarbrücken, 14.-17.09.2018

    130. Versammlung, Saarbrücken, 14.-17.09.2018

    Digitalisierung der Wissenschaften – von Strukturen zu Prozessen

    Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Förderer der GDNÄ,

    die Digitalisierung der Wissenschaften ermöglicht ausgehend von Strukturmodellen die Analyse und Simulation von komplexen Prozessen mithilfe von Computern.

    Zum ersten Mal in ihrer fast 200-jährigen Geschichte kommt die GDNÄ ins Saarland, das als Informatikland ideal für dieses Thema unserer 130. Versammlung geeignet ist.

    Das Internet und die erste Welle der Digitalisierung hatten den Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen revolutioniert. Inzwischen hat die Informatik für alle Wissenschaften Methoden entwickelt, um digitale Massendaten automatisch auszuwerten. Die damit ausgelöste zweite Welle der Digitalisierung ändert aber auch die Arbeitsweise von Wissenschaftlern grundlegend und birgt damit enorme Potenziale für Durchbrüche in Naturwissenschaft, Medizin und Technik.

    Massendaten werden durch Algorithmen des maschinellen Lernens automatisch klassifiziert, Experimente werden durch Roboter ausgeführt, durch Künstliche Intelligenz werden neue Zusammenhänge entdeckt und Hypothesen überprüft. Im Zentrum stehen aber weiterhin die WissenschaftlerInnen, die mit ihrer Neugier und Leidenschaft bestehende Grenzen in und zwischen Disziplinen überwinden, um völlig neuartige Erkenntnisse zu gewinnen – immer öfters unterstützt von digitalen Assistenten.

    Das Saarland weist neben dem weltweit renommierten Fachbereich Informatik seiner Universität die höchste Dichte von An-Instituten auf dem Gebiet der Informatik auf: Neben dem von mir geleiteten Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz machen das Helmholtz-Zentrum für Cybersicherheit, das Leibniz-Zentrum für Informatik im Schloss Dagstuhl sowie das Max-Planck-Institut für Informatik und das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme den Saarland Informatics Campus mit seinem gemeinsamen Exzellenzcluster zu einem erstrangigen Standort der Digitalisierung.

    Neben dem Nobel-Vortrag und der Leopoldina Lecture bietet das Programm 15 eingeladene Vorträge von Spitzenforschern aus Medizin, Biologie, Physik, Chemie und Technik, die durch sechs fußläufig erreichbare Labortouren mit Praxiseinblicken über die Mittagszeit ergänzt werden.

    Die Altstadt von Saarbrücken strahlt französischen Charme aus und ist schon wegen ihrer ausgezeichneten Küche bis hin zum Drei-Sterne-Restaurant eine Reise wert. Die GDNÄ Teilnehmer werden mit einem einzigartigen Konzertabend in der spätbarocken Ludwigskirche, einem Empfang der Oberbürgermeisterin im Rittersaal des Rathauses sowie einer Darbietung des Saarländischen Staatsballets nach dem Nobel-Vortrag im Staatstheater auch kulturell verwöhnt werden.

    Diese Großveranstaltung wurde nur durch großzügige Spenden möglich, für die wir uns bei allen Förderern ausdrücklich bedanken! Die Bedeutung unserer 130. Versammlung wird durch die Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die Eröffnung durch den Ministerpräsidenten des Saarlandes unterstrichen.

    Nehmen Sie an unserem Zukunftsdialog aktiv teil und diskutieren Sie mit renommierten Fachexperten die Chancen und Risiken der Digitalisierungen der Wissenschaften!

    Ich freue mich auf Ihre Teilnahme an der 130. Versammlung der GDNÄ in Saarbrücken.

    Saarbrücken, Juni 2018

    Ihr Wolfgang Wahlster
    Präsident der GDNÄ

     

     

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    Exklusive New Wave Tasse mit GDNÄ-Logo für Sprecher und Unterstützer der 130. Versammlung in Saarbrücken vom 14.9.-17.9.2018

    Exklusive New Wave Tasse mit GDNÄ-Logo

    Für Sprecher und Unterstützer der 130. Versammlung in Saarbrücken

    Als kleine Aufmerksamkeit und Dank für ihren Einsatz werden die Sprecher, ehrenamtlichen Helfer und Spender eine mit dem Logo der GDNÄ verzierte Tasse überreicht bekommen.

    Die Tasse aus der Serie NewWave mit der charakteristischen Wellenform aus feinstem Premium Porcelain in reinem Weiß von der Weltmarke Villeroy und Boch (est. 1748) dient als Souvenir aus dem Saarland. Die mit dem „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“ und als „Trendgeschirr des Jahres“ ausgezeichnete Kollektion NewWave besticht durch die asymmetrische Form und geschwungene Linien.

    GDNAE Tasse klein