• DE
  • EN
  • „Schülerprogramm und jGDNÄ vernetzen sich immer stärker“

    Paul Mühlenhoff leitet das Schülerprogramm der GDNÄ seit 2012. Hauptamtlich ist er Oberstudienrat mit den Fächern Biologie und Deutsch an einem Gymnasium in Bielefeld. Für die Vorbereitung und Durchführung des Schülerprogramms wurde er auch in diesem Jahr von seiner Schule für einige Tage freigestellt.

    Herr Mühlenhoff, wie läuft es im Schülerprogramm 2026?
    Bislang sehr gut. Hundert Schülerinnen und Schüler nehmen teil – die meisten kommen aus der Region Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Vorbereitungs-Workshops wurden in diesem Jahr erstmals von der jGDNÄ organisiert. Es gab fünf Treffen, bei denen sich die Schüler auf die Vorträge und anschließenden Podiumsdiskussionen vorbereitet haben. Das hat zu sehr guten Ergebnissen geführt, wie wir heute Vormittag in der Session „Informatik / Mathematik“ beobachten konnten: Die Schülerinnen und Schüler konnten die Wissenschaftler mit fundierten Fragen herausfordern und sich mit ihnen auseinandersetzen. Die jungen Leute sind von Anfang an sehr sichtbar auf der Versammlung. Gestern Abend war der Science Slam „Wissenschaft in 5 Minuten“ wieder hervorragend besucht, heute und bis Sonntag diskutieren die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Podien mit Forscherinnen und Forschern. Was mich besonders freut, ist die gute Vernetzung zwischen dem Schülerprogramm und der jGDNÄ. 

    Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller

    © GDNÄ

    Paul Mühlenhoff leitet das Schülerprogramm der GDNÄ seit 2012.

    Das Schülerprogramm gibt es schon lange in der GDNÄ. Die jGDNÄ für Studierende und Nachwuchsforscher wurde erst vor zwei Jahren gegründet. Wie passen die beiden Gruppen zusammen?
    Das geht oft nahtlos ineinander über. Die meisten Mitglieder der jGDNÄ haben vorher an einem der Schülerprogramme teilgenommen. Wir Organisatoren versuchen, den Übergang von der jüngeren Gruppe in die ältere glatt hinzubekommen. Ziel ist, dass die jungen Leute der GDNÄ langfristig erhalten bleiben und sich untereinander dauerhaft vernetzen. Die jGDNÄ übernimmt immer mehr Verantwortung in der GDNÄ, unter anderem auch für das Schülerprogramm. Dass der Kriminalbiologe Mark Benecke einen Vortrag in einem Vorbereitungs-Workshop gehalten hat, ist das Verdienst der jGDNÄ – die Schülerinnen und Schüler waren begeistert.

    Also alles bestens?
    Wir möchten das Schülerprogramm auf jeden Fall beibehalten. Aber auch sehr Gutes kann noch besser werden. Nächstes Mal wollen wir die Vorbereitung auf weniger Termine verteilen und auch die Zusammenarbeit mit Mentorinnen und Mentoren weiter optimieren.

    Die nächste GDNÄ-Versammlung findet 2028 in Essen statt. Was ist für das Schülerprogramm geplant?
    Wir werden Schulen in Essen und im Umkreis von zweihundert Kilometern zur Teilnahme einladen. Dazu sollen auch wieder Talente von Jugend forscht und über andere Stiftungen kommen. Die jGDNÄ wird dabei erneut eine tragende Rolle spielen. Wenn irgend möglich, wollen wir 2028 wieder Schülerlabore und Exkursionen in Forschungsinstitute anbieten.

    Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller

    © GDNÄ

    Paul Mühlenhoff ist Oberstudienrat mit den Fächern Biologie und Deutsch an einem Gymnasium in Bielefeld.


    Zukunft verstehen: Spitzenforscher erklären Quantencomputer, KI und Klimawandel.

    Hier geht’s zur Live-Übertragung der GDNÄ-Versammlung in Bremen.

    17.–20. September 2026

    In Echtzeit dabei sein