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  • „Hinter uns steht ein hochmotiviertes Team“

    Bei der ersten Mitgliederversammlung der jGDNÄ in Bremen wurden erstmals zwei Sprecher gewählt: Lennard Kleemann, der Molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg und zusätzlich Humanmedizin studiert und Nina Rack – sie studiert Humanmedizin an der Universität Greifswald. Hier sprechen sie über das, was die jGDNÄ in zwei Jahren erreicht hat und über große Pläne für die Zukunft.

    Vor zwei Jahren, auf der GDNÄ-Versammlung in Potsdam, wurde die Junge GDNÄ gegründet. Wo steht sie heute?

    Lennard: In Potsdam wurde die Junge GDNÄ nur ausgerufen, wir mussten uns erst überlegen, was wir daraus machen wollen. Inzwischen haben wir vieles zuwege gebracht: Es gibt ein Social-Media-Team, wir haben 2025 einen jGDNÄ-Kongress in Heidelberg durchgeführt, ein Buddy-Programm zur Begleitung von jüngeren Mitgliedern durch studentische Mentoren aufgebaut, uns auf eine Geschäftsordnung geeignet und die Vernetzung mit anderen Nachwuchsorganisationen in der Wissenschaft vorangetrieben. Übrigens sprechen wir heute nicht mehr von Junger GDNÄ, sondern vom Jungen Netzwerk der GDNÄ.

    Nina: Außerdem haben wir im Schülerprogramm die Vorbereitungs-Workshops mitgestaltet und Abendunterhaltung organisiert, den Vortrag des Kölner Kriminalbiologen Mark Benecke initiiert, die Beratung von Studierenden für Schüler auf die Beine gestellt und ebenso das Wissenschaftscafé NextMed.

    Lennard: Nicht zu vergessen die erste Mitgliederversammlung der jGDNÄ, bei der nicht nur wir beide für zwei Jahre als Sprecher gewählt wurden, sondern auch ein Koordinierungsteam mit sechs Fachvertretenden analog zur GDNÄ. 

    Wow. Und nebenbei kommt Ihr auch noch zum Studieren?

    Nina: Durchaus. Vor den Tagungen ist es natürlich viel Arbeit. Aber dazwischen verteilen sich die Aufgaben ganz gut, vor allem, weil hinter uns ein hochmotiviertes Team von etwas dreißig sehr aktiven jGDNÄ-Mitgliedern steht. 

    Wie viele seid Ihr insgesamt?

    Lennard: Wir haben 160 Mitglieder. Jetzt nach der Bremer Tagung kommen nochmal hundert Schülerprogramm-Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu. Wer als junger Mensch bis 32 in die GDNÄ eintritt, ist automatisch bei uns Mitglied. 

    Wie ist das Verhältnis zur GDNÄ?

    Nina: Sehr gut. Der Vorstand unterstützt uns in jeder Hinsicht und unsere Projekte werden auch finanziell von der GDNÄ getragen. Bei den Vorstandssitzungen sind wir mit dabei und unsere Argumente finden Gehör. Sehr froh sind wir auch über die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle: Unsere E-Mails werden schnell beantwortet, sogar am Wochenende, und Frau Landeck und Frau Diete stehen uns bei allen Fragen zur Seite. 

    Was habt Ihr als Nächstes vor?

    Lennard: Der nächste jGDNÄ-Kongress findet vom 24. bis 27. Juni 2027 in Frankfurt am Main statt und wird gerade intensiv vorbereitet. Das Motto ist „Wissen verbindet Welten“. Thematisch geht es um die Natur- und Technikwissenschaften und die Medizin. Wie schon in Heidelberg 2025 werden wir Forschungseinrichtungen und Produktionsstätten besuchen, auch mit dem Gedanken an mögliche künftige Arbeitsstätten für uns. Nina wird sich als geborene Frankfurterin um die Koordination kümmern.

    Nina: Zum Glück mit einem großartigen Team. Am Abend des 25. Juni wird es in Frankfurt auch ein Regionaltreffen geben – siehe QR-Code –, zu dem nicht nur GDNÄ-Mitglieder, sondern alle Interessierten eingeladen sind. Wir hören einen Vortrag von der Journalistin und gelernten Neurobiologin Dr. Regina Oehler mit dem Titel „Die Illusion der einfachen Antwort: Thesen zum Wissenschaftsjournalismus am Beispiel von Gehirn und Bewusstsein“ – ein schöner Impuls für unsere Diskussion danach.

    Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller

    © GDNÄ

    Lennard Kleemann, der Molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg und zusätzlich Humanmedizin studiert und Nina Rack – sie studiert Humanmedizin an der Universität Greifswald.

    Professorin Eva-Maria Neher © Universität Göttingen/Peter Heller


    QR Code: Erste Informationen und Voranmeldung zum jGDNÄ-Kongress in Frankfurt/Main im Juni 2027.


    Zukunft verstehen: Spitzenforscher erklären Quantencomputer, KI und Klimawandel.

    Hier geht’s zur Live-Übertragung der GDNÄ-Versammlung in Bremen.

    17.–20. September 2026

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