Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte

Informationen 2008  

  

125. Versammlung in Tübingen - eine multikulturelle Stadt im mediterranen Flair  

Nach 155 Jahren hat zum zweiten Mal in der Universitätsstadt Tübingen in Baden-Württemberg die Versammlung der GDNÄ stattgefunden.

Die Tagung wurde mit einem Festvortrag [pdf-Version] von der Präsidentin Professor Christiane Nüsslein-Volhard und der Verleihung der Lorenz-Oken-Medaille an das "nano"-Redaktionsteam, in Person von Helmut Riedl, 
am 19. September 2008, im Festsaal der Neuen Aula der Eberhard Karls Universität eröffnet.

Neben einem vielseitigen Tagungsprogramm mit interessanten Vorträgen zu neuen Erkenntnissen aus Natur-
wissenschaft, Medizin und Technik, das im Kupferbau der Eberhard Karls Universtität stattgefunden hat, gab
es ebenfalls ein unterhaltsames und attraktives Rahmenprogramm um und in Tübingen.

Weitere Informationen unter Versammlungen/Tübingen 2008.

 

 

 

 

 

 

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Blick auf Neckar und Tübinger Altstadt


Grußwort zur Eröffnungssitzung der 125. Versammlung, Tübingen

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Staatssekretär
Dr. Dietrich Birk 
Bild: Ministerium

Am 19. September 2008 wurde die 125. Versammlung durch Grußworte und Ansprachen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der Präsidentin der Gesellschaft Professor Christiane Nüsslein-Volhard im Festsaal der Neuen Aula der Universität in Tübingen eröffnet. Als Vertreter der Politik hielt Staatssekretär Dr. Dietrich Birk vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, ein Grußwort und ging dabei darauf ein, dass Engagement für das Interesse an Naturwissenschaften ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit ist.
Mehr finden Sie unter dem Link:
http://mwk.baden-wuerttemberg.de/index.php?id=325&tx_ttnews[backPid]=326&tx_ttnews[pointer]=2&tx_ttnews[tt_news]=1583&cHash=a827c296d4&no_cache=1&sword_list[0]=gdnä


Die zwei Welten der Bildung

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Bild: TUM
Ein Artikel von Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München, über das deutsche Schul- und Hochschulsystem:

Die zwei Welten der Bildung [pdf]
aus: Süddeutsche Zeitung, November 2008


Nobelpreis für Medizin 2008 an Harald zur Hausen

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 Bild: DKFZ

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Harald zur Hausen, bekannt als Krebsforscher und Entdecker
des HPV-Virus, erhält den Medizin-Nobelpreis 2008. Harald zur Hausen studierte Medizin in Bonn, Hamburg und Düsseldorf. Berufliche Stationen waren zunächst das Institut für Mikrobiologie der Universität Düsseldorf, das virologische Institut der Kinderklinik in Philadelphia und der Universität Würzburg, bevor er auf den Lehrstuhl für Klinische Virologie an der Universität Erlangen-Nürnberg berufen wurde. Als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes leitete er von 1983 bis zu seiner Emeritierung 2003 das Deutsche Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Harald zur Hausen ist langjähriges und aktives GDNÄ-Mitglied. Er hat als Gruppenvorsitzender die Freiburger und Regensburger Versammlungen mitgestaltet und war mehrfach Mitglied im GDNÄ-Vorstandsrat. Der Nobelpreisträger ist seit 2003 Vizepräsident der Leopoldina. 



Carus-Preis 2008 an Jörg Hacker

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Am 18. Januar 2008 hat die Stadt Schweinfurt durch die Oberbürgermeisterin den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Carus-Preis an Prof. Dr. Jörg Hacker, Universität Würz-
burg, verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 350-Jahrfeier der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina statt. Jörg Hacker wurde 1952 in Grevesmühlen
in Mecklenburg geboren. Er studierte Biologie an der Universität Halle-Wittenberg und spezialisierte sich auf Genetik. Seit 1980 ist Jörg Hacker an der Universität Würzburg tätig und hat seit 1993 den Lehrstuhl für Molekulare Infektionsbiologie inne. Jörg Hacker war als Gruppenvorsitzender des Bereiches Biologie und als Vorstandsratsmitglied 2003/2004 an den Vorbereitungen der 123. GDNÄ-Versammlung in Passau beteiligt. Er ist Mitglied der GDNÄ seit 1987.

Stern-Gerlach-Medaille 2008 an Konrad Kleinknecht

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Bild:
Universität Mainz

Herr Professor Dr. Konrad Kleinknecht wird mit der Stern-Gerlach-Medaille 2008 für seine Beiträge zur Physik der Elementarteilchen ausgezeichnet. Konrad Kleinknecht, 1940 in Ravensburg/Württemberg geboren, hat Physik an den Universitäten München und Heidel-
berg studiert, promovierte 1966 und habilitierte 1971 in Heidelberg. Seit 1985 ist er als Professor an der Universität Mainz, Institut für Physik, tätig.
Konrad Kleinknecht ist Mitglied der GDNÄ. Er hat auf der 121. Versammlung "Unter jedem Stein liegt ein Diamant" in Bonn (2000) einen herausragenden Vortrag gehalten, unter dem Titel: "Verletzung der Symmetrie zwischen Materie und Antimaterie".
Die Medaille wurde Konrad Kleinknecht im Februar 2008 während der DPG-Jahrestagung in Berlin überreicht.